Sandbox:Portal:Zahlensender (Text)

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Portal:Zahlensender

 Navigation ZahlensenderPortal • Liste • Klassifizierung • FormatDeutschsprachig: G01 - G02 - G03 - G04 - G05 - G06 - G07 - G08 - G09 - G10 - G11 - G12 - G13Morsesignale: M12

Donnerstag, 4.04.2019 - 08:37 UTC

1 P o r t a l : Z a h l e n s e n d e r

Private Mitschrift einer Zahlensendung vom 21. März 1986, 0900z, QRG: 6453,0 kHz, G08 (MfS-Stasi)

Herzlich Willkommen auf der Portalseite fürZahlensender im UTDX-Wiki!

Zahlensender gehören zu den mysteriösesten Phänomenen der Kurzwelle. Bereits in der Gründungszeit des Kurzwellenfunks sollen sie durch den Äther gesendet worden sein. Heute „erscheinen“ sie immer wieder zwischen 3 und 23 MHz - je nach Tages- und Jahreszeit. Allerdings hat die Vielfalt der Sender seit Beginn 1990er Jahre rapide abgenommen.

Mit dem Ende des Kalten Krieges verstummten zeitgleich zwei Sender aus der ehemaligen DDR. Der BND, bereits vermutlich seit den 1960er Jahren mit Zahlenbotschaften im Äther vertreten, stellte sieben Jahre nach der Wiedervereinigung seine Sendungen ein. Nur wenige Jahre später endeten die Sendungen der CIA. Jüngste „Verluste“ sind der israelische Geheimdienst MOSSAD, dessen als E10 bekannten Sendungen Ende 2011 aus dem Äther verschwanden und G11 aus Polen, der zuletzt im Januar 2014 geloggt wurde.

Die heute noch aktiven Dienste, die nach wie vor ihre endlosen Zahlenkolonnen über die Kurzwelle ausstrahlen, kommen aus China, Nord Korea, Kuba, Polen, Russland und Ägypten. Erstaunlicherweise hat die Aktivität der verbliebenen Zahlensender jedoch nicht weiter nachgelassen. Im Gegenteil: Seit 2015 ist die Zahl der sogenannten „Timeslots“ der verbliebenen Zahlensender gestiegen. Zu den bisher bekannten Sprach- und Morsesendungen sind polytone Übertragungen wie auch digitale Modulationsarten (RTTY) hinzu gekommen.

Die Zahlencodes werden wir als Kurzwellenamateure sicherlich nicht knacken (können). Ohne den entsprechenden Schlüssel (One-Time-Pad) besteht keine Chance, die Zahlenreihen in Klartext umzuwandeln. Daher bleibt uns, bis auf wenige Ausnahmen, auch die Möglichkeit verschlossen zu unterscheiden, ob es sich um „echte“ Botschaften oder nur „Füllfunk“ handelt, der die gegnerische Spionageabwehr beschäftigen soll. Allerdings möchten wir mit diesem Portal einen Einstieg in die faszinierende Welt der Zahlensender ermöglichen. Sie sind nun einmal „Utility-Dienste“ und teilen sich die Kurzwelle mit vielen anderen Funkanwendungen (Amateurfunk, Seefunk, Flugfunk und nicht zu vergessen dem Rundfunk).

Unsere Liste der Zahlensender zeigt alle jemals dokumentierten und durch die ENIGMA-Gruppe klassifizierten Zahlensender auf. Hinzu kommen Stationen, die eine Klassifizierung durch die Hobbykollegen von PRIYOM erhalten haben und jene, die durch OM Ary Boender klassifiziert wurden. Von dort aus kann man sich zu der Artikelseite eines jeden Zahlensender weiterleiten lassen. Ebenso listet diese Übersicht „Verwandtschaften“ verschiedener Zahlensender auf, die zusammengefasst als „Family“ bezeichnet werden. Hinzu kommen Daten über erste und letzte dokumentierte Logs (Aufnahmen oder Mitschriften).

Aktuell sind die Zahlensenderseiten noch im Aufbau. Wir bitten daher um Verständnis, wenn viele Links derzeit noch in die vermeintliche Leere laufen. Inzwischen sind aber die ersten Zahlensenderseiten fertiggestellt:

G01G02G03G04G05G06G07G08G09G10G11G12G13G14G15G16G17G18G19G20G21G22G23E01E02E03E04E05E06E07E08M12

2 Was ist ein Zahlensender?

Der sowjetische Spion Richard Sorge

Zahlensender sind ein Führungsmittel für Geheim- und Nachrichtendienste, um ihren Agenten im Einsatz („im Feld“) Befehle, Aufträge und sonstige Nachrichten zukommen zu lassen. Durch die physikalischen Eigenschaften der Kurzwelle können die Betreiber mit geringem technischem aber hohem Energieaufwand eine weltweite Versorgung der Agenten mit Nachrichten realisieren. Zwar können diese Sendungen durch die typischen Einflüsse auf die Kurzwelle gestört werden, dennoch bietet diese Art der Übertragung einen entscheidenden Vorteil: Zum Empfang reicht ein handelsübliches Radio, das neben UKW mindestens einen Teil der Kurzwelle empfangen kann. In den meisten Ländern der Welt ein unauffälliger, weil alltäglicher Gegenstand. Ein weiterer Vorteil der Übertragung per Kurzwelle ist, dass der Empfänger nicht ohne großen technischen Aufwand angepeilt werden kann. Ein einfacher Empfänger verursacht keine unmittelbar erfassbare Emission, die den Empfang von Zahlensendungen messbar machen würde. Außer im absoluten Nahfeld – direkt neben dem Empfangsgerät könnte die eingestellte Frequenz unter gewissen Umständen angemessen werden.

Allerdings bedeutet der Betrieb von Zahlensendern hohe finanzielle Ausgaben, denn der Strom für die notwendige Bereitstellung der Sendeleistung (mehrere Kilowatt) ist sehr teuer. Daher verzichten inzwischen viele der ehemals auf Kurzwelle mit Zahlenbotschaften vertenen Geheimdienste auf diesen Übertragungsweg und sind auf alternative Kommunikationsmittel (Satelliten, Internet etc.) ausgewichen.

3 Aktive Zahlensender

Von den über 50, in verschiedensten Sprachen klassifizierten, Zahlensendern (Nomenklatur der ENIGMA-Gruppe) sind heutzutage nur noch wenige empfangbar.

Damit kann eine erste Jagd nach Zahlensendernbeginnen: Einfacher Reiseweltempfänger

Aktiv sind derzeit (Stand: 12/2018) noch die Sender Russlands (E06, G06, S06, V07 und E07, die Morse-Dienste M01, M12 und M14 sowie die polytonen Dienste XPA und XPA2 undX06), Polens (E11 und S11), Ägyptens (E25), Kubas (M08, V02und HM01), sowie diverse asiatische Sender, bei denen eine Urheberzuordnung bislang noch nicht gelungen ist.

Sendezeiten und Frequenzen der meisten Dienste sind semi-regelmäßig. Das bedeutet, dass nicht täglich um die gleiche Zeit der gleiche Dienst auf der gleichen Frequenz sendet. Die einzelnen sogenannten „Slots“ ändern sich mehrfach im Jahr, da sie an die jeweiligen Ausbreitungsbedingungen der Kurzwelle angepasst werden. Die immer gleichen Sendepläne, wie sie von z.B. G08, G15 oder G16 verwendet wurden, gibt es in der Form lediglich noch beim kubanischen Geheimdienst HM01. Alle anderen Dienste haben ihre Sendepläne weitestgehend verkompliziert und folgen dabei zum Teil zweiwöchentlich variierenden Intervallen.

Eine aktuelle Übersicht über aktive und inaktive („verschwundene“) Zahlensender bietet die Liste der Zahlensender in diesem Wiki.

4 Seitennews

ENIGMA-Newsletter #6 vom September 1994

Dank der Bemühungen der PRIYOM-Gruppe sind die alten ENIGMA-Newsletter (nicht ENIGMA 2000!) aus den 1990er Jahren inzwischen wieder für die Zahlensendergemeinde zugänglich. Die darin enthaltenen Details über die Zahlensender werden derzeit von uns ausgewertet und für das Wiki vorbereitet. Dies schließt alle Zahlensender ein, egal ob (bereits damals) inaktive wie aktive.

Erste Ergebnisse haben schon den Weg in einzelne Artikel dieses Wiki gehalten. Bei den bereits veröffentlichten Zahlensenderdokumenten (siehe oben) wurde auch auf diese Daten aus der Zeit von Mitte bis Ende der 1990er Jahre zugegriffen. Entsprechende Informationen sind auf den jeweiligen Seiten referenziert.

Neben diesen alten ENIGMA-Newsletters liegen uns jedoch noch weitere Dokumente vor, die Zahlesender betrachten. So unter anderem alte Newsletterausgaben des WUN und UTNL/EUNL, die vor allem historische Daten liefern. Darüber hinaus gibt es eine handvoll Internetseiten, die sich der Thematik Zahlensender angenommen haben und ebenfalls Details bieten. Leider ähneln sich diese Seiten sehr oft inhaltlich, so dass kaum neue Erkenntnisse zutage kommen. Das ist besonders bei den inzwischen inaktiven Stationen des Kalten Krieges sehr bedauerlich.

Bereits mit wenig Aufwand lassen sich Zahlensender dokumentieren...

Ziel bei der Auswertung ist es, nichts desto trotz, in jedem Fall Details über genutzte Timeslots, präzise Sendeformate und dementsprechende Klangbeispiele aus dem gesamten Internet zusammen zu tragen. Hinzu kommen noch die privaten Aufzeichnungen von OMs aus den Reihen des Forums, die hier mit einfließen sollen.

Auch wenn bislang nur vergleichsweise wenige einzelne Seiten (siehe oben) veröffentlicht sind arbeiten wir im Hintergrund bereits an der Erstellung weiterer „Portraits“. Schwierig ist in diesem Fall die Rekonstruktion von seit langem inaktiven Zahlensendern. Gerade bei Stationen, die bereits in den 1980er Jahren den Betrieb eingestellt haben, liegt heute vieles im Bereich der Spekulation. Und auch in den alten ENGIMA-Ausgaben sind viele Hinweise nur sehr vage und können nur in gewissem Umfang als „gesichert“ bewertet werden.

Es ist ein Sammeln von vielen kleinen „Schnipseln“ aus der Geschichte, die erst mühsam zusammengesetzt werden müssen, bevor sich ein erstes Bild ergibt, welches dann noch auf Stichhaltigkeit geprüft werden muss. Im Rahmen eines solchen Hobby-Projekts dauert die Fertigstellung eines finalen Dokuments (RC - „Release Candidate“) einige Wochen bis Monate. Halbfertige Seiten zu veröffentlichen macht aber in unseren Augen keinen Sinn, da fehlerhafte Informationen nachhaltig ein falsches Bild von historischen Gegebenheiten aufzeigen können. Darum bearbeiten wir die einzelnen Seiten bis zu einem abgeschlossenen RC und stellen diesen dann gesamt online.

5 Helfen Sie uns!

Szene aus Film THE NUMBERS STATION mit John Cusack

Viele Zahlensender haben die Kurzwelle inzwischen verlassen. Mit dem Ende des „Kalten Krieges“ gab es für die Mehrzahl der Betreiber auf der einen Seite keinen Nutzen mehr für diese Form der Nachrichtenübermittlung, auf der anderen Seite gab es neue, modernere und „preiswertere“ Möglichkeiten der konspirativen Verbindungsaufnahme. Daher sind die meisten Zahlensender inzwischen „Geschichte“ und wir stellen dazu nur noch historische Fakten dar.

Diese sind aber nichts, wenn wir sie nicht untermauern können. Daher benötigen wir Ihre Mithilfe als langjähriger Kurzwellenfreund, HAM und SWL: Was immer Sie zum Themenbereich der Zahlensender beisteuern können ist uns herzlich willkommen. Vor allem die Sender, die noch vor 1995 aktiv waren interessieren uns sehr. Schicken Sie uns, was Sie mit uns teilen möchten:

Logbuch-Einträge zu Zahlensendern,Mitschriften und sonstige Aufzeichnungen undTondokumente.

Wir möchten dieses hochinteressante Kapitel der Funkgeschichte für die Nachwelt erhalten, um jungen Einsteigern in die faszinierende Welt des Utility-DX zeigen zu können, wie wichtig der Äther war und um erfahrenen Kurzwellenfreunden wichtige Erinnerungen zu bewahren.

Natürlich werden wir niemals die kompletten Details und Hintergründe zu allen Zahlensendern lüften können. Im Falle der Zahlensender der DDR - G03 und G08 - waren das mehr als glückliche Umstände, die uns diese Fülle an Informationen und Details haben zusammentragen lassen. Das wird bei anderen Zahlensendern aber umso schwerer.

Daher ist jedes Detail, das wir finden können oder uns zugeschickt wird, von großer Bedeutung – auch für die bereits in diesem Wiki veröffentlichten Artikel. Sobald neue Informationen zusammenkommen werden wir die betreffenden Artikel einer Revision unterziehen und die neuen Details mit einbringen.

UTDX.DE ist KEIN Zahlensenderforum, sondern ist für den gesamten Bereich der Utility-Dienste zwischen 9 kHz und 30 MHz aufgestellt. Dazu gehören aber nun einmal auch die Zahlensender. Sie sind „real“, sie sind das, was sie sind und gehören zu den empfangbaren Signalen der Kurzwelle dazu, unabhängig davon, ob man sich für Zahlensender interessiert oder nicht. UTDX.DE betrachtet die Gesamtheit der Utility-Dienste zwischen ELF und HF ganzheitlich und stellt einzelne Schwerpunkt heraus. Dazu zählen die Zahlensender, aber auch digitale Modulationsarten oder Funkbaken (NDB). Weitere Themenschwerpunkte können durchaus zu einem späteren Zeitpunkt in Form von Wiki-Portalen realisiert werden.

Die dazu allerdings notwendigen Recherchen (national wie international) sind sehr aufwändig und werden noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Darum ist jede Zuarbeit von "Außen" sehr herzlich willkommen und - auch anonym - erwünscht! Denn dadurch eröffnen sich möglicherweise völlig neue Perspektiven auf bereits bekannte Details, die dann Rückschlüsse auf die wahren Begebenheiten zulassen. Dies ist gerade bei der historischen Betrachtung von Zahlensendern ein wichtiger Punkt. Dazu ist es sicherlich möglich, dass so mancher Datenquellen kennt, die uns bislang verschlossen geblieben sind.

Treten Sie dazu ganz einfach und unverbindlich mit uns in Verbindung oder registrieren Sie sich bei uns im Forum und entdecken Sie die faszinierende Welt der Utility-Dienste. Helfen Sie mit, die Funkgeschichte in all ihren Facetten zu bewahren.

Beachten Sie bitte, dass eine Antwort aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen durchaus ein paar Tage dauern kann.

6 Aktuelles

Das russische SVR-Agentenpaar Andreas und Heidrun Anschlag bei der Urteilsverkündung

An dieser Stelle finden Sie die letzten neuen Nachrichten und Informationen aus dem Bereich der Zahlensender. Sie werden an dieser Stelle kurz vorgestellt und finden sich meistens später in einzelnen Artikeln dieses Wikis wieder.

6.1 Hohe Aktivität bei Familie Ib

Die Sendungen des russischen Auslandsnachrichtendienstes Sluschba wneschnei raswedki (SVR) nehmen augescheinlich weiter zu. Seit 2017 wurden insgesamt 12 neue Sendeplätze von E07 zu je drei Slots entdeckt. Die jüngsten zwei Dreierslotswurden am Dienstag- und Freitagmorgen um 0700, 0720 und 0740 UTC entdeckt. Damit ist E07 in den letzten Jahren deutlich aktiver geworden, auch wenn die Anzahl der sogenannten NULL-Messages noch recht hoch ist. Es ist zu vermuten, dass sich die Anzahl der über E07versorgten „Missionen“, Einzelagenten oder Gruppen, grundlegend erhöht hat.

Dagegen ist die Aktivität der mit E07 verwandten Morsestation M12 auf ähnlich hohem Niveau geblieben. Leider ist die Anzahl der Berichte zu M12 aus den Reihen der Zahlensenderbeobachter derzeit sehr niedrig, so dass genaue Angaben zu den Aktivitäten von M12(NULL-Messages im Vergleich zu vollen Sendungen) nur schwer auszumachen sind. Und auch die Polytonstationen XPA und XPA2 bleiben auf dem Level der Vorjahre, wennauch ein neuer Dreierslot am Donnerstagmorgen um 0910, 0930 und 0950 UTC ausgemacht werden konnte, der am Samstagmorgen wiederholt wird.

6.2 Überblick Familie Ia

Auch die Anzahl der Sendungen aus Familie Ia (E06, G06und S06) bleibt 2018 auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Leider ist aber nicht bzw. nur schwer nachvollziehbar, in welchem Rhythmus Sendungen ausgetrahlt werden und ob es Wiederholungen gibt. Neben den in den verschiedenen Sendeplänen veröffentlichten Programmzeiten tauchen auch im Sommer 2018 verschiedene Sendungen außer der Reiheauf. Einige von ihnen wiederholen sich wöchentlich bzw. 14-tägig, andere werden nur einmalig ausgestrahlt. Hier ist es dann Zufall, eine solche Sendung aufzunehmen. Das macht es allerdings auch um so schwieriger, gezielte Vorhersagen zu treffen, wie sie seitens PRIYOM oder ENIGMA 2000 angeboten werden.

Diese erhöhte Anzahl an Sendungen, sowohl von Familie Ia wie auch Ib, kann durchaus als Spiegel der politischen Umtriebe Russlands in den letzten Jahren gesehen werden. Belege dafür gibt es zwar offiziell nicht, dennoch ist es schwer, an einen Zufall zu glauben, wenn die Aktivitäten anhaltend hoch sind. Experten sind der Ansicht, dass die Zahl der Sendungen beider Familien in den kommenden Jahren sogar noch weiter zunehmen werden.

6.3 Monolith-Netzwerk wächst

Die Frequenz des Buzzers: 4625,0 kHz

Auch wenn es sich bei den Stationen des Monolith-Netzwerks nicht um Zahlensender im klassischen Sinne handelt, werden sie durch Enigma 2000 wie auch UDXFund PRIOYM.ORG weiter beobachtet und in den dazugehörigen Foren diskutiert.

Zu den bislang bekannten Stationen S28, S30 (zu dieser Station gibt es neue Erkenntnisse in Bezug auf den Senderstandort) und S32 sind inzwischen sechs weitere Stationen, die offenbar zum gleichen Netzwerk gehören, hinzugekommen.

Screenshot eines SDR beim Empfang von S4020

Das Netzwerk wird offenbar von den russischen Landstreitkräften berädert, mutmaßlich vergleichbar mit der Streitkräftebasis der Bundeswehr. Zwar wird in diversen Pressemeldungen von Aufwuchs und Reorganisation der gesamten russischen Streitkräfte berichtet, jedoch konnten bislang noch keine stichfesten Rückschlüsse auf die Bedeutung, Funktion und Zugehörigkeit des Monolith-Netzwerkes gezogen werden. So erscheint es nicht abwegig, dass die einzelnen Stationen des Netzwerks in Verbindung mit dem Aufwuchs der Standorte für Überhorizont-Radare stehen. Diese Standorte befinden sich entlang der Grenzen und Küsten Russlands, somit könnten die Monolith-Stationen Führungsunterstützungseinrichtungen im unmittelbaren Hinterland der OTHR Russlands sein. Belegbar ist dies bislang jedoch nicht, da keine Informationen ober Monolith-Stationen im asiatischen Raum vorliegen.

Es gibt noch weitere mögliche Zusammenhänge, die alle eine akribische Recherche notwendig machen - fraglich, ob dies im Rahmen unseres Hobbys überhaupt zu leisten ist.