Sandbox:SITOR-A: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.wavecom.ch/content/ext/DecoderOnlineHelp/default.htm#!worddocuments/sitorarq.htm WAVECOM Datenbank: SITOR-A]
* [http://www.wavecom.ch/content/ext/DecoderOnlineHelp/default.htm#!worddocuments/sitorarq.htm WAVECOM Datenbank: SITOR-A]
* [http://www.udxf.nl/Decoding-MFA-Egypt.pdf Lesen und Decodieren von Übertragungen von MFA Cairo (PDF)] via UDXF Webseite.
* [http://www.udxf.nl/Decoding-MFA-Egypt.pdf Lesen und Decodieren von Übertragungen von MFA Cairo (PDF)] via UDXF Webseite.
[[Kategorie:PG-Artikel]]

Version vom 28. Mai 2018, 08:30 Uhr


Eckdaten SITOR-A
SITOR-A.jpg
SITOR-A
Audio
Frequenzbereiche Zwischen 1,5 und 30 MHz
Modulation FSK
Demodulation -
ACF 450 ms
Location Weltweit
Anwendung -
Beschreibung SITOR-A (auch bekannt als AMTOR-A) ist einer der beiden Submodes von SITOR (Simplex Teletype Over Radio).


SITOR-A ist einer von zwei verschiendenen Submodi von SITOR, das sich von Simplex Teletype Over Radio (zu deutsch:„einfache Fernschreibübertragung per Funk“) ableitet.

Beschreibung

SITOR basiert grundsätzlich auf dem Fernschreib-Alphabet CCIR 476, das durch die ITU definiert ist. Es wurde meist dazu genutzt Nachrichten im beweglichen Seefunkdienst von einzelnen Schiffen an Land und umgekehrt zu übertragen. Inzwischen setzt sich im Seefunkdienst immer mehr das PACTOR-Verfahren durch, da es eine noch größere Übertragungssicherheit bietet. AMTOR ist eine Unterart von SITOR, das von Funkamateuren verwendet wird.

SITOR-A arbeitet in der einfachsten Form mit einer Shift, also dem Abstand zwischen Mark- und Space-Ton, von 170 Hz. Dabei beträgt die Geschwindigkeit 100 Baud. Einzelne Abwandlungen von SITOR-A, zum Beispiel für die diplomatischen Dienste verschiedener Länder, nutzten auch Shifts von 300 oder 500 Hz.

Nutzer

Hauptnutzer des SITOR-Verfahren ist der bewegliche Seefunk. In den für den Telex-Verkehr zugewiesenen Teilen der Seefunkbänder sind sowohl den Schiffen als auch den Küstenfunkstellen Frequenzen für den SITOR-Verkehr zugewiesen. Diese liegen im Abstand von 0,5 kHz nebeneinander. Allerdings sind nur wenige Frequenzen für den Simplex-Betrieb (Küstenfunkstelle und Seefunkstelle auf der gleichen Frequenz) ausgewiesen, der Verkehr wird mehrheitlich über gepaarte Frequenzen (eine für die Seefunkstelle, die andere für die Küstenfunkstelle) abgewickelt. Welche Frequenzen die Küstenfunkstelle geschaltet und Betriebsbereitschaft hergestellt hat ist an ihrem Kanal-Frei-Marker zu hören. Anhand entsprechender Publikationen wie dem „Nautischen Funkdienst“ oder der „Admirality-List“ können Seefunkstellen dann ihrerseits auf der sogenannten QSX-Frequenz die gewünschte Küstenfunkstelle rufen.

Daneben wurde SITOR-A lange Zeit von den dpilomatischen Diensten der Schweiz und der Niederlande verwendet. Allerdings waren die Übertragungen der eigentlichen Nachrichten verschlüsselt, so dass zwar das Signal als solches zu identifizieren war, der Klartext aber nicht dargestellt werden konnte.

Verblieben ist nur der diplomatische Funkverkehr Ägyptens, der nach wie vor SITOR-A nutzt. Doch auch hier werden Übertragungen seltener, da man seitens Kairo inzwischen auf ein CODAN-System umstellt.

Beispiele

100 Bd 170 Hz Shift
<html5media>https://www.sigidwiki.com/images/7/76/SITOR-A_Cairo_MFA_100_bd_170_Hz_shift_Jan_29_2016_9989.7kHz.mp3</html5media>
170Hz Sitor-A cairo.jpg


Decoder Software

Software für Hobbygebrauch
Professionelle(-s) Equipment und Software

Siehe auch

Weiterführende Links