Sandbox:E05: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Erstes Log ===
=== Erstes Log ===
E05 ging löste seinen Vorgänger [[E21]] Anfang der 80er Jahre ab. Dieser war bereits mit dem selben Format, jedoch mit anderer Stimme schon seit ca. 1977 in Betrieb.
E05 löste seinen Vorgänger [[E21]] Anfang der 80er Jahre ab. Dieser war bereits mit dem selben Format, jedoch mit anderer Stimme schon seit ca. 1977 in Betrieb.


=== Letztes Log ===
=== Letztes Log ===

Version vom 18. April 2026, 13:46 Uhr

Baustelle neu.jpg Dies ist eine Sandbox für den RC-1 des Artikels E05!

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Hinweise in gelb stammen vom Zahlenhörer und sind zu beachten!
Besondere Anmerkungen oder Notizen:
 
 
Letzte Bearbeitung am 18. 04. 2026


Eckdaten von E05
120px
Central Intelligence Agency
CIA
Family
(nach ENIGMA / E2k)
II
Stimme / Sprechweise YL
Spitzname / Alias „Cynthia“ bzw.
„The Counting Station“
Modulation SSB
Nationalität Land Datei:Flag of the United States.svg
Sprach-Derivate G05, V05, E14, V14, E21
Morse-Derivate keine
Status Inaktiv
Erstes Log verm. Anfang 80er Jahre
Letztes Log 03. Oktober 2003
Siehe auch: Liste der Zahlensender

Der E05 war ein von der Central Intelligence Agency (CIA) betriebender Zahlensender, der in DXer-Kreisen auch unter den Spitznamen „Cynthia“ bzw. „The Counting Station“ bekannt war. E05 war dabei das deutschsprachige Gegenstück von G05, der auch in Europa sehr gut zu empfangen war. E05 hatte eine Vorgängerstation, welche als E21 klassifiziert ist, und von den 70er Jahren bis Anfang der 80er Jahre in Betrieb war.

Klassifizierung

E05 ist durch die ENIGMA-Gruppe aufgrund der Sprache (für E = English) klassifiziert und wird der sog. Family II zugeordnet. Zu dieser Zahlensenderfamilie gehören, nach Enigma Control list, auch die Stationen G05, V05, E14, E21 und V14.

Betreiber

Hier können wir den Text von G05 weitgehend übernehmen, weil ja im Prinzip die gleichen Sites genutzt wurden. Trotzdem lohnt sich nochmals ein Abgleich mit den Quellen, nicht dass es doch Unterschiede gab...

Schon früh wurden die Sendungen von E05 durch die unverkennbare Ähnlichkeit zu den auch in Mitteleuropa gut empfangbaren Ausstrahlungen von G05 der Central Intelligence Agency (CIA) der Vereinigten Staaten von Amerika zugeordnet. Die Verdachtsmomente erhärteten sich, als Empfangsberichte von E05 aus Nordamerika und Europa zusammengetragen wurden. Peilversuche US-amerikanischer DXer wiesen früh zunächst auf Sendestellen in Nordamerika hin, die unter der Kontrolle der Streitkräfte standen. Durch Presseberichte, die eine Zusammenarbeit von CIA und dem US-Militär näher beleuchteten, kristallisierte sich die CIA immer mehr als Betreiber der Sender von Familie II heraus.

Die CIA zählte schon früh zu größten Geheimdiensten der Welt, auch aus finanzieller Sicht. Durch die enge Verknüpfung mit den Truppen der amerikanischen Streitkräfte konnten Standorte der Führungsunterstützung des US-Militärs für die Ausstrahlung von Zahlensendungen mitbenutzt werden. Das populärste Beispiel ist sicherlich der Standort Langen bei Frankfurt am Main, der als Quelle für die in Europa sehr "lauten" Sendungen von G05 und E05 ausgemacht werden konnte.

Senderstandorte

Es liegen zahlreiche Berichte über die Senderstandorte der Zahlensendungen der CIA vor. Diese wurden von ambitionierten DXern weltweit durch Peilungen und Vor-Ort-Besuche ausfindig gemacht. Bereits vor der intensiven Nutzung des Internets durch Zahlensender-Logger tauchten Berichte über die Sendestandorte der Familie II regelmäßig in Kurzwellen-Publikationen auf.

Erstaunlich war jedoch, dass die Sendungen von E05 ebenso wie G05 in Deutschland fast immer sehr laut und klar empfangbar waren. Dies legte schon früh den Schluss nahe, die Sendungen könnten von europäischen Standorten stammen.

USA

Bereits Mitte der 1980er Jahre verdichteten sich Hinweise in US-DXer-Kreisen, dass die Sendungen von E05 aus dem Bundesstaat Virginia stammen mussten. Zahlreiche Peilungen wiesen auf ein Areal unweit von Washington D.C. hin. Bei weiteren Recherchen stießen Funkamateure zunächst auf eine Kurzwellen-Sendestelle bei Remington im US-Bundesstaat Virginia.[1][2] Diese Station gehört zum Warrenton Training Center der US-Army, etwa 30 Kilometer entfernt.[3]

nachfolgenden aus dem Artikel von G05 stammenden Satz muss man für E05 seperat überprüfen! Bislang konnte nicht geklärt werden, ob G05 auch von hier in Richtung Europa/Deutschland ausgestrahlt wurde. Möglicherweise geschah dies in den Anfangsjahren von G05.

Deutschland

In den 1990er Jahren konnte dann schließlich eine Sendestelle unweit des Frankfurter Flughafens bei Langen/Egelsbach als Hauptsender für E05 ausgemacht werden.[4] Funkamateure entdeckten die Zahlensendungen unmittelbar am Rand des umzäunten Geländes mit Hilfe eines kleinen Kurzwellenempfänger mit eingefahrener Antenne. Daraus ließ sich schließen, dass die Sendungen unmittelbar von dem Gelände stammen mussten.

Mike Hoehn zeigte in einer Dokumentation für den Fernsehsender PHÖNIX aus dem Jahr 2003 die Sendestelle Egelsbach und die mögliche Richtfunkverbindung zum nur drei Kilometer entfernten Flughafen Frankfurt und der dortigen US-Kaserne (Rhein-Main-Airbase):

Hauptziel der Sendungen von G05 dürfte dabei die ehemalige DDR gewesen sein, wogegen E05 wohl eher noch weiter in den Osten Europas gesendet haben dürfte.

Weitere Details zu den Senderstandorten der CIA finden sich im Artikel zu G05.

Egelsbach (Bilder)

Weitere Standorte

Im Enigma Newsletter Ausgabe 13 ist noch die Rede, dass es weitere Standorte von E05 in Panama, Japan, Australien, Diego Garcia, Südafrika und Ascension gegeben haben soll. Eventuell wurde auch in Guam eine Site zusammen mit dem britischen Sender E04 "Cherry Picker" benutzt worden sein. Darüber hinaus sollen in Europa vor allem in Großbrittanien die Sites in Barfort St. John, Oxfordshire genutzt worden sein, jedoch auch Sites in Spanien, Portugal, Türkei und in Marokko. In Griechenland soll Cynthia von Tatoi und Neu Makri auf Sendung gewesen sein. Worauf diese Thesen beruhen, kann man leider nicht mehr rückwirkend bewerten, weil das Zeitalter mit Triangulationspeilungen (TDoA) damals noch nicht angebrochen ist.

All dies weist darauf hin, dass die CIA ein sehr großes Netz an Sendern bereitgestellt hat, damit weltweite Übertragungen sichergestellt sind, auch bei wechselnden Empfangsbedingungen.

Geschichte

E05 Log vom 28.09.1986, 1900z (Quelle: aus dem Archiven tiNGs)

E05 war mindestens 20 Jahre lang aktiv. Im Februar 1995 übernahm E05 den Sendebetrieb von G05, welcher seinen Betrieb einstellte. Im Oktober 2003 stellte E05 jedoch auch seinen Sendebetrieb ein.

Jochen Schäfer, der Kopf der deutschen Zahlensendercommunity, erhielt nach Ausstrahlung des Features „Achtung: Fünnef, zwo, null, null, Trennung...“ im Jahr 2003 vom Deutschlandfunk von einem mutmaßlichen Techniker der Sendeanlage in Langen einen Telefonanruf, dass die Sender dort zwar nicht mehr in Betrieb seien, jedoch noch Aktivität dort vorhanden sei. Ob dem immernoch so ist, kann man derzeit (Stand 2026) nicht bestätigen. Es kann durchaus aber sein, dass die USA im Krisenfall auf Kurzwellenübertragungen zurückgreift (vgl. aktuelle Erkenntnisse rund um den Zahlensender V32).

Erstes Log

E05 löste seinen Vorgänger E21 Anfang der 80er Jahre ab. Dieser war bereits mit dem selben Format, jedoch mit anderer Stimme schon seit ca. 1977 in Betrieb.

Letztes Log

Das letzte Log von E05 ist datiert auf den 03. Oktober 2003 auf der Frequenz 16110,0 kHz um 1200z mit dem Inhalt [133 Count 215 779]. Dieses Log wurde von AnonUK im Rahmen des Enigma Newsletters 20 getätigt. Nach diesem Log wurden von mehreren Empfängern von E2k nur noch Testtöne unterschiedlicher Höhe auf den Frequenzen von E05 gehört.

Die letzte Ausstrahlung von E05 mit einzigem Inhalt eines 996 Hz Tones stammt von PoSW für den Enigma Newsletter 21 und ist datiert auf den 04. Januar 2004, 1110z auf den Frequenzen 12197 und 11564 kHz.

Format

Sendeformat von E05 Siehe auch Format von Zahlensendungen
Ankündigungssignal Präambel Nachricht Ende der Übertragung
keines Es liegen Nachrichten vor
    Einleitung Message Wiederholung Ende  
aaa aaa aaa
1234567890
R10m
1. 10 Töne zu 1 kHz
"Count!" ggg
"Count!" ggg
fff ff[1] "Repeat!"
"Count!" ggg
"Count!" ggg
fff ff[1]
-/- "End!"
Anmerkungen
[1]
Die Nachrichten bestanden aus fünfstelligen Zahlengruppen, die aber beim Sprechen eine Pause zwischen der dritten und vierten Zahl aufwiesen.

Die Länge der Nachrichten variierte von 40 bis maximal 215 Gruppen, wobei 215 der höchste Wert war. Es gab in der Geschichte von E05 nur einen dokumentierten Fall, dass 225 Gruppen gesendet wurden, dies war Ende 1994. Auffällig war, dass alle Übertragungen von E05 rund um die Mittagszeit (so von 1100z bis 1300z) hohe Gruppenzahlen von genau 215 Gruppen haben.

Sprache und Stimme

Die Stimme von E05 ist unter Zahlensenderhörern und Kurzwellenhörern allgemein unter dem Spitznamen Cynthia (Abkürzung für CynthIA (CIA)) bekannt. In einem alten Newsletter der old Enigma Group (Ausgabe 13) ist die Rede, dass der Spitzname auch darauf zurückzuführen ist, dass der Sender beteits schon immer synthetisiert war. Sie kann als sehr deutlich beschrieben werden. Sie hat einen leichten amerikanischen Akzent. Auch bei schwierigen Empfangsverhältnissen kann man Cynthia trotzdem gut verstehen. Laut Simon Mason gibt es zudem ein charakteristisches Rauschen, welches hörbar ist, nachdem die Übertragung der Zahlen beendet ist, und nur noch der Träger eingeschaltet ist.

Charakteristisch für Cynthia als Stimme ist eine kurze Sprechpause zwischen der dritten und vierten Zahl einer Gruppe. Gruppen werden folglich nach folgendem Muster vorgelesen: fff ff.

Darüber hinaus wurde Cynthias Stimme auch für E23 verwendet, welcher zur Family XI "Swedish Rhapsodie" betrieben wurde, und vermutlich zum polnischen Geheimdienst gehört. Warum die Stimme auch dort verwendet wurde, und wie man zu der Stimme gekommen ist, ist unklar.

Varianten

Die Station, welche unter dem Kürzel E14 klassifiziert ist, bildet eine Variante. Und zwar handelt es sich dabei um eine sogenannte "Control"-Station. Mehr dazu im Artikel zu E14. Darüber hinaus wird die Vorgängerstation von E05 als E21 bezeichnet. Es handelt sich hier um eine Station mit dem selben Format, bloß mit einer anderen Stimme.

Es kam im Laufe der Geschichte von E05 im Jahr 1996 zu einer Verwechslung mit E21, also der Vorgängerstation. Im März 1995 wurde nämlich eine Botschaft an die ID 250 mit 102 Gruppen geloggt, welche nicht die übliche Stimme der Cynthia verwendete, sondern eine mit britischem Akzent.

Sendeplan

E05 hatte verschiedene Sendepläne. In Kreisen der old Enigma Gruppe wurde berichtet, dass es Pläne gab, die immer zu den gleichen Wochentagen zur gleichen Zeit sendeten. Diese änderten sich aber immer mal in verschiedenen Abständen. Dies konnte von einer Woche bis hin zu mehreren Jahren variieren. Der kürzeste Sched war Samstag/Sonntag um 0900z auf den Frequenzen 9070 und 6790 kHz. Er existierte nur im Sommer 1996 von 20. Juli bis 18. August. 1995 wurde ein Sendeplan entdeckt, der täglich gleich war, egal an welchem Wochentag. Es handelte sich hierbei um eine Ausstrahlung auf 5153 kHz um 1900z. Diese existierte von Sommer 1995 bis Ende August des selben Jahres. Es gab auch Schedules, welche die gesendete Nachricht am gleichen Tag zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt haben, und auch welche, die das auf der gleichen Frequenz eine Stunde später getan haben.

suche Sendeplan zum hier einfügen!

Testausstrahlungen

Laut Simon Mason soll es Testausstrahlungen gegeben haben. Diese bestanden aus einem Testton, der über mehrere Stunden hinweg auf bis zu 13 Frequenzen gleichzeitig übertragen wurde. Welchem Zweck diese Ausstrahlungen dienten, kann man nicht genau sagen.

Anomalien

Simon Mason spricht zudem davon, dass die Sendungen von E05 immer sehr akkurat zur Vollen Stunde begonnen haben. Ein oder Zwei Sekunden vor der vollen Stunde soll es ein Zeitsignal gegeben haben, das aber anders war, als das bekannte Zeitsignal von Greenwitch, welches u.a. auch von der BBC oder einigen deutschen Radiosendern verwendet wird (. . . . -). Es kam jedoch ab und zu vor, dass Cynthia etwa eine halbe Minute zu spät begonnen hat. Dies bildete aber eine absolute Ausnahme.

Fehlerhafte Sendungen

Wie bereits oben beschrieben, galten die Sendungen von E05 als sehr zuverlässig. Es gab nur wenige Fehler bei Übertragungen, und dies nur in sehr großen Abständen. Simon Mason beschreibt, dass es aber durchaus vorgekommen ist, dass während der Übertragung einer Zahlenreihe, eine Art Berichtigung durchgeführt wurde. In diesem Fall wurde der Leseprozess unterbrochen und es war ein schnell piependes Tonsignal ("Rapid Dots") zu hören, in der Geschwindigkeit von ca. 3 Tönen in der Sekunde. Nach erfolgter Berichtigung wurde wieder zur Stimme umgeschaltet, die wieder Zahlen verlas.

Mason berichtet, dass ein derartiger Vorfall zum Beispiel am 22.06.1996 um 2000z auf den Frequenzen 7746 und 19160 kHz stattgefunden hat. Die Übertragung wurde während der Präambel "514" plötzlich abgebrochen und durch die Rapid Dots für drei Minuten ersetzt. Hiernach kehrte die Stimme um 2012z mit dem Text "Count 212" zurück und die weitere Übertragung war dann wie immer. Also kann man sagen, dass der gesamte Teil zwischen der Präambel und der Gruppenangabe ersatzlos übersprungen wurde. Darüber hinaus berichtet Simon Mason von einem weiteren Vorfall am 09.11.1996 bei der Übertragung um 1600z auf der Frequenz 10529 kHz. Diese wurde um 1604z unterbrochen. Wieder waren "Rapid Dots" zu hören und zwei Minuten später kehrte die Stimme zurück. Diesmal wurde die Übertragung jedoch nicht einfach fortgesetzt, sondern neu gestartet. Darüber hinaus gibt es Laut Simon Mason noch einen Fall vom 24.04.1996 auf 8116 kHz. An diesem Tag startete die Übertragung anstelle der eigentlichen Zeit 1300z bereits früher um 1247z.

Störungen und Interferenzen

E05 war genauso wie die Station E03, welche mutmaßlich vom britischen MI6 betrieben wurde, viele Male Ziel des iranischen Bubble- oder Warble-Jammers. Es konnte beobachtet werden, dass das Jamming-Signal oftmals genau dann eingesetzt hat, nachdem der Callup mit der Präambel vorbei war. Bei langen Übertragungen konnte außerdem beobachtet werden, dass der Jammer nach ca. 25 Minuten verschwand, und dann wieder zurückkam. Dies könnte eventuell darauf hin deuten, dass die Betreiber des Bubblejammers eventuell überprüften, ob das Signal von E05 weiterhin gesendet wurde, und ob es "sinnvoll" wäre, dies weiter zu stören.

Die ID 383 wurde hingegen nie gestört. Diese machte immer nur den Callup, sendete dann aber nie Nachrichten, sondern ging sofort off Air. Hierbei wurde der Jammer trotzdem eingeschaltet, und solange weiterbetrieben, bis vermutlich festgestellt wurde, dass gar kein Signal mehr sendet.

Auch die vermutliche Kurznachrichtenstation E14 war ein Ziel dieses Jammers.

Im Enigma Newletter No. 14 wird weiter berichtet, dass ab Mitte 1994 die Beobachtungen von Jamming gegen die Ausstrahlungen von E05 komplett verschwanden. Im Spätsommer 1996 tauchten sie zwar wieder auf, betrafen dann aber nur noch einzelne Slots, wie zum Beispiel am Samstag, den 03.08.1996 auf 7746 und 9160 kHz um 2000z. Auch der Montags-Slot mit den gleichen Frequenzen um die gleiche Zeit war betroffen. Dies blieb dann so, bis zur engültigen Einstellung dieser Slots. Es wurden sonst keine anderen derartigen Störversuche auf Ausstrahlungen von E05 festgestellt.

Digitale Ausstrahlungen

Darüber hinaus wird im Enigma Newsletter Ausgabe 14 darüber berichtet, dass es auch teilweise Ausstrahlungen in den Formaten PSK (2400 bps) und FSK (109,8 Baud) auf den Frequenzen von Cynthia gegeben haben soll. Dies ging folgendermaßen von Statten:

Der Träger von E05 mit dem typischen Hintergrundrauschen ging lange Zeit vor der Sprachübertragung auf Sendung. Ca. 20 bis 40 Minuten vor Cynthia, wird dieses Hintergrundrauschen abgebrochen und durch ein PSK Signal ersetzt. Laut dem Bericht von Saffron Walden im Enigma Newsletter, war das Signal sehr laut, breitbandig und erinnerte an "Weißes Rauschen", wie es zum Beispiel in der Tontechnik eingesetzt wird. Dieses Signal war nur ein paar Minuten auf Sendung, und war im Gegensatz zum Träger ca. 2 kHz versetzt.

Fünf Minuten vor der Sprachübertragung stoppte das PSK-Signal und wurde durch den Träger mit Hintergrundrauschen ersetzt, ehe durch Cynthia die Zahlen verlesen wurden. Es wird berichtet, dass anschließend an die Zahlenreihen oft dann das 109,8 Baud FSK Signal für einige Minuten ausgestrahlt wurde, ehe der Träger abgeschaltet wurde. Man vermutet, dass dies mit unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen zusammenhängt. So könnte zum Beispiel der Empfänger der gesprochenen Zahlenreihen die höchste Sicherheitsstufe sein, weil die vermutlich empfangenden Agenten ihr Material, wie Stift und Papier verwenden müssen und kein digitales Endgerät, welches man leicht auslesen könne. Eine mittlere Sicherheitsstufe wäre dann das FSK Signal, für das man nur ein spezielles Dekodiergerät braucht, und die niedrigste Stufe wäre das PSK Signal, dieses könne sich an Botschaften und Diplomaten richten, welche Gerätschaften zum Dekodieren betreiben können, ohne, dass das mit einem Risiko verbunden wäre.

Tondokumente

... Hier kommen die Klangbeispiele hin. Wie wir die ins Wiki einbinden muss ich noch genauer überlegen. Am liebsten wäre mir, sie auf meinem Server abzulegen (gespiegelt auf meiner lokalen Platte) und dann per Link ins Wiki zu verknüpfen. Andernfalls könnten wir Gefahr laufen, die Files bei Abschaltung der Zielseiten zu verlieren.



Literatur

  • Autor: Titel (Verlag) Auflage Jahr, ISBN o. ä. m.



Weblinks

Erstmal Sammlung von Links, die noch durchgeschaut werden müssen

Einzelnachweise



Quellen

  • Old Enigma Newsletter 13, Seiten 41 bis 44, "The Life and Times of Cynthia, "Voice of America", A look at European Operations, Part One, Written by P.S. in Saffron Walden with additional material from Enigma Newsletter"
  • Old Enigma Newsletter 14, Seiten 55 bis 57, "E5-The Life and Times of Cynthia - Part Two"