Sandbox:Y01

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Letzte Bearbeitung am 03. 06. 2026


Eckdaten von Y01
SVIAZ-emblem.jpg
Kragenspiegel der Fernmeldetruppen der russischen Bodentruppen (Heer)

Charakteristischer Marker
Rufzeichen 07.09.2010 bis 28.12.2015:
МДЖБ ("MDZhB")

2015 bis 2019:
ЖУОЗ ("ZhUOZ")
2019 bis 30.12.2020:
АНВФ ("ANVF"),
ВЖЦХ ("VZhTsKh")
seit 30.12.2020:
НЖТИ ("NZhTI")

Frequenzen 4625,0 kHz (24/7)
Familie Monolith Netzwerk
Channel Marker "Buzzing"
Sprache Russisch
(OM / YL)
Spitzname oder
Bemerkungen
The Buzzer
Modulation A3E, J3E-U
Status Aktiv
Erstes Log 1976
Letztes Log Aktiv
Weitere Informationen hier
Arbeitsfrequenz von The Buzzer: 4625,0 kHz
Darstellung des Markers in einem Wasserfalldiagramm

(The) Buzzer ist ein Sender, der seit vielen Jahren auf 4625,0 kHz zu hören ist und dem russischen Militär zugeordnet wird. Er wird auch als UVB76, UZB76, Y01 oder S28 bezeichnet. The Buzzer ist Bestandteil des sogenannten Monolith Netzwerks, das von den russischen Streitkräften, höchstwahrscheinlich den Bodentruppen (Heer), betrieben wird.

Den Alias (The) Buzzer erhielt der Sender wegen dem charakteristischen Klang. Die Erklärungen zum Zweck der Station sind schlüssig, bleiben aber von offiziellen Stellen unbestätigt. Damit bietet diese Station mit ihren Sendungen reichlich Stoff für Verschwörungstheorien. Auf der Frequenz von The Buzzer sind Aussendungen von Schwarzfunkern beziehungsweise Piratensendern zu empfangen. Eine Beurteilung, ob die Signale wirklich von The Buzzer kommen, ist oft schwierig.

Klassifizierung

The Buzzer wurde von der ENIGMA2000-Gruppe mit dem Kürzel S28 zur Sprachfamilie "S" (Slavic) für Zahlensender slawischer Sprachen zugeordnet worden, auch wenn es sich nicht um einen Zahlensender im klassischen Sinne handelt. Darüber hinaus wird er der Family Ic zugeordnet, in der auch M18, M21, M42, MX, S13, S14 und das Mehrtonsystem X06 zugeordnet sind.

In diesem Wiki wird, allgemein wie für alle Stationen des Monolith-Netzwerkes, die Abkürzung Y01 verwendet, in dem das Y wie auf den KFZ-Kennzeichen für Militär steht. Unter Kurzwellenhörern ist der Name Buzzer allgemein gängig und weiter verbreitet. Dabei gilt dies sowohl für den deutschen als auch den englischen Sprachbereich (Der Buzzer - The Buzzer). Russische Kurzwellenhörer nennen ihn "Жужжалка" (Schuschalka), zu Deutsch Summer.

Irrtümlich wurde die Identifikation des Senders mit UZB76 (УЗБ76) angegeben, doch dabei handelte es sich um das ehemalige (internationale) Sammelrufzeichen für alle Empfänger im Netz (Netzleitstelle), das irrtümlich als UVB76 verbreitet wurde. Der tatsächliche Rufname des "Buzzers" lautet Vulkan.

Betreiber

Inzwischen gilt es als gesichert, dass das russische Militär (Heer) der Hauptnutzer von The Buzzer wie auch der übrigen Stationen des Monolith-Netzwerkes ist. Offenbar handelt es sich bei diesem Netzwerk um ein Führungssystem, mit dem von einem zentralen Knoten viele Empfänger informiert oder alarmiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass diese einzelnen Funkkreise dafür genutzt werden, die Bereitschaft, Verfügbarkeit, Funktion oder den Zustand von Einrichtungen zu prüfen bzw. zu verifizieren. Dafür sprechen die Art der Sendungen sowie die bislang ermittelten ungefähren Standorte.

Offenbar wird The Buzzer, wie auch die anderen Sender des Monolith-Netzwerks, von regionalen Nachrichtenzentralen der russischen Streitkräfte bedient, wobei diese Zentralen an großen militärischen Standorten angesiedelt, die jeweiligen Sender aber disloziert sind. Die bis vor einigen Jahren gängige Theorie, The Buzzer wäre der Sender eines sogenannten Totmannschalters ist damit zwar nicht grundsätzlich falsch, betrachtet aber nur einen geringen Teilaspekt der Bedeutung dieses Netzwerks und seiner jeweiligen Funkkreise.

Der im obigen Bild (und Text) erwähnte RX "Ischim-003"

Es gibt Hinweise darauf, dass die Frequenz 4625,0 kHz einem Netz namens „Funkkreis 43“ angehört. Ob dies nur den "Funkkreis" des Buzzers oder das gesamte Monolith-Netz bezeichnet ist dabei unklar. Jedenfalls würde dies einerseits die Bedeutung der Sprachnachricht vom 3. November 2001 erklären („Hier Einhundertdreiundvierzig...“): Teilnehmer am "Funkkreis 43" identifizieren sich durch einen Präfix, der dem Namen des Funkkreises vorangestellt wird. Auf der anderen Seite passt die Bezeichnung "Funkkreis 43" zum nebenstehenden Bild.[1] Auf dem Schild ist folgender Text zu lesen:[2]

Radioempfänger Typ "ISCHIM-003"
Radio-Netzwerk No. 43 (analog Funkkreis 43)
Arbeitsfrequenz: 4625 kHz
Betriebsdauer: H24

Ein wissenschaftlicher Nutzen, möglicherweise auch gemeinsam mit dem militärischen, erscheint heute sehr unwahrscheinlich. Tatsächlich taucht aber in einem 2008 veröffentlichten Artikel im „Russian Journal of Earth Sciences Vol. 10 – 2008“ zum Thema „Hochfrequenz-Doppler-Verfahren zur Ionosphärenforschung“ die vom Buzzer genutzte Frequenz 4625 kHz exakt dokumentiert auf. Demnach wird ein dauerhaftes Signal gesendet, das in einem „speziellen Frequenzbereich liegen muss“, damit es an der Ionosphäre reflektiert wird. Dadurch können Veränderungen der Ionosphäre nachgewiesen werden, die zum Beispiel auf seismischen Aktivitäten basieren.[3] Es kann nicht mit Sicherheit belegt werden, wie hoch die „Echtheit“ dieses Artikels ist. Möglicherweise liegt hier ein Schreibfehler vor - aus 4625 kHz werden möglicherweise 4625 MHz. Aber außer dieser wissenschaftlichen Publikation ist die Frequenz 4625 kHz in keiner weiteren derartigen Abhandlung aufgetaucht. Von daher kann es ebenso möglich sein, dass dieser Artikel entweder falsch ins Englische übertragen wurde oder gezielt der Desinformation dient.

Im Zuge einer Recherche zu Kriegssendezentren im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion kamen weitere interessante Details zum Vorschein.

Wir können vermuten, dass der technische Aufbau und die Einbindung im Nachrichtennetz der militärischen Führung zu Zeiten der Sowjetunion bei allen Sendezentren ähnlich war. So sind die Anlangen von The Buzzer in Powarowo und die in der DDR vergleichbar.

Das Video im Abschnitt "Powarowo" gibt einen guten Einblick in die damalige Zeit und hilft die Arbeitsweise im Sendezentrum von The Buzzer besser zu verstehen.

Senderstandorte

Es liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Mai 2026) keine exakten Informationen über Senderstandorte vor. In Bezug auf die Geheimhaltung arbeitet das russische Militär besonders akkurat. Gesichert ist derzeit, dass sich der oder die Sender im europäischen Teil Russlands befinden.[4]

Von Kurzwellenamateuren durchgeführte Peilungen ergaben bislang keine eindeutigen Standort. Zunächst gingen Beobachter des Buzzers davon aus, dass das Signal von lediglich einem einzigen Standort ausgestrahlt wurde. Seither verdichten sich jedoch Hinweise, dass es mehr als einen Standort gegeben hat. Dies belegen inzwischen auch die immer wieder unternommenen Peilversuche. Seit etwa 2012 gibt es die Theorie, dass es sich um drei gleichzeitig arbeitende Sender handelt.[4]

Militärische Führungsstellen sind über viele Nachrichtenverbindungen miteinander vernetzt. Das System ist redundant. Wenn ein Teil ausfällt, wird ein Anderer benutzt. Die Netze bestehen nicht nur aus Fernmeldekabel, sondern auch aus Richtfunk, Troposphärenfunk, Satelliten und eben auch Kurzwelle. Das war in der Sowjetunion so und im heutigen Russland wird es nicht anders sein.

The Buzzer ist ein Teil von diesen Nachrichtennetzen und kann in Europa auf Kurzwelle empfangen werden. In der Führungsstelle wird das Signal erzeugt und die Sprachnachrichten generiert. Von dort aus wird das Signal zu einer der Sendezentren übertragen. Von der Führungsstelle wird selbst nicht gesendet, um ein Aufklären des Standortes durch Peilungen zu verhindern. Falls ein Sendezentrum ausfällt oder zerstört wird, wird von der Führungsstelle ein anderes benutzt. Technisch ist es auch kein Problem, mehrere Sender an verschiedenen Standorten parallel zu betreiben.

Powarowo

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Satellitenbild der ehemaligen Sendestelle Powarowo

Um Moskau herum befinden sich einige Sendezentren. Für die Anlage bei Powarowo wird vermutet, dass bis 2010 The Buzzer dort ausgestrahlt wurde.

Man kann davon ausgehen, dass die Sendezentren für Kurzwelle nach den gleichen grundlegenden baulichen Vorgaben errichtet wurden. Die Größe des Bunkers und die Vielfalt der Antennen wurde je für die Anforderungen und verfügbaren Baustoffe angepasst. Grundsätzlich gibt es Baupläne, die an mehreren Objekten gleich umgesetzt wurden.

Das Video des YouTubers Forgotten Adventure über Kriegssendezentren gibt einen guten Einblick in die Nachrichtenstrukturen der sowjetischen Streitkräfte. Die vorgestellten technischen Grundlagen der Objekte treffen damit auch für Povarovo zu. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es am aktuellen Standort von The Buzzer auch ein Schutzbauwerk gibt.

Video-Dokumentation "STRENG GEHEIM! Die sowjetischen Kriegssendezentren Euper & Lamsfeld im Kalten Krieg" von Forgotten Adventure

Es gibt bei den Sendezentren große Antennenfelder. Auf nebenstehenden Satellitenbild kann man so zum Beispiel halbkreisförmig angeordnete Rhombusantennen vom Typ RDG erkennen.

Hauptvorteil der Antennen ist eine starke Richtwirkung und ein sehr großer Antennengewinn. Die Antennenelemente sind an Asbest-Zementmasten aufgehängt.

Darüber hinaus soll es auch UGD-Antennen gegeben haben. Diese haben eine geringere Richtwirkung, damit sind sie wahrscheinlich eher der Kommunikation im Nahbereich dienlich gewesen.

Die beiden Antennentypen gab es in verschiedenen Ausführungen, in groß und klein. Je nach Funkbedingungen konnte zwischen den Antennen beliebig gewechselt werden.

Darüber hinaus gab es auch Erdantennen. Dies sind Antennen, die etwa 1 - 3 Dezimeter unter der Erde eingegraben waren. Diese Antennen sind vor allem durch starke Betriebssicherheit auch nach Waffeneinwirkung gekennzeichnet. Die Antennen sind nicht sichtbar und somit nicht aufzuklären

Im genannten Areal von Powarowo findet man diese exemplarisch in Lamsfeld gefundenen Antennentypen wieder. Darüber hinaus ist auch zu erkennen, dass alle Antennen von einem zentralen Punkt gesteuert wurden, an dem sich ein massiver Bunker befindet. Die Schutzbauwerke verfügten über ähnliche technische Einrichtungen, wobei Powarowo deutlich größer war.

Das Gelände in Powarowo wurde jedoch zwischenzeitlich überbaut.

Bildergalerie

Hinweis: Der Betreiber des UTDX-Wikis übernimmt keine Gewähr für die Authentizität von Fotografien abseits von Google Maps, Google Earth oder anderen ähnlichen Portalen. Es ist nicht hinreichend belegbar, dass alle nachfolgenden Abbildungen den tatsächlichen (ehemaligen oder aktuellen) Senderstandort zeigen!

Anmerkung: hier noch weitere Bilder aus den Links von Schorschi reinbauen. Es muss geklärt werden, wie und ob wir die hier hochladen --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)

Kerro-Massiv

Im August bis September 2010 wurde der Buzzer eine Zeit lang nicht gehört. Man nimmt inzwischen allgemein an, dass in dieser Zeit ein Standortwechsel vollzogen wurde. Zunächst kursierte der Name Pskov als neuer Standort durch die Newsgroups und Foren. Dies konnte jedoch inzwischen widerlegt werden.

In den folgenden Monaten wurden weitere Einpeilversuche unternommen und man stieß im Zuge dieser Recherchen bei Google Maps auf eine Kurzwellen-Sendeanlage nördlich von St. Petersburg bei Koordinaten 60°18'40.1"N 30°16'40.5"E, südlich der Ortschaft Kerro-Massiv. Die Angaben zu dieser Kurzwellen-Sendestelle sind widersprüchlich. Auf der einen Seite wird behauptet, der Buzzer würde von dort senden, andererseits wird die Anlage als Sendestelle der „Stimme Russlands“ und dessen Auslandsdienst bezeichnet. Eine Annäherung an die Sendestelle via Street View zeigt ein paar Backsteinbauten und zwei Einfahrten mit Stahltoren ohne weitere Kennzeichnung. Somit ist nicht klar erkennbar, ob es eine zivile oder militärische Einrichtung ist. Siehe dazu die Bilder weiter unten.

Ob Kerro tatsächlich ein ehemaliger Senderstandort von The Buzzer ist kann nicht mit Sicherheit bestätigt werden, erscheint aber recht unwahrscheinlich. Denn es ist allgemein bekannt, dass das Militär in Russland seine sicherheitsempfindlichen Funkstellen gerne in ausgedehnten Waldgebieten unterbringt und somit vor der Öffentlichkeit verbirgt. Daher ist es viel wahrscheinlicher, dass die Funkanlage bei Position 60°07'40.7"N 30°22'53.8"E in der Nähe von Okhtinskoye Razdol'ye, 40 Kilometer südlich von Kerro Massiv, eine Quelle des Buzzers ist. Auch hier ist eine Annäherung über Street View möglich – einige Bilder sind weiter unten zu sehen. Beide Funkstellen liegen an der Autobahn A121 nördlich von St. Petersburg.

Südlich von St. Petersburg bei Maloje Karlino gibt es eine weitere, vergleichsweise große, Sendestelle, die vereinzelt auch als Senderstandort des Buzzers gehandelt wird.[5]

Weiterhin gibt es einen Videohinweis,[6] in dem zu sehen ist, wie ein Degen 1103-Empfänger mit eingeklappter Antenne direkt am Sender in Kerro-Massiv das Signal des Buzzer laut und klar empfängt. Hier kann aber auch die nur geringe Distanz zu dem erwähnten anderen Sender, 40 km südlich bei Okhtinskoye Razdol'ye, diesen Trugschluss hervorrufen. Selbst tagsüber ist diese Entfernung für die vom Sender ausgehende Bodenwelle unbedeutend.

Eine der beiden Sendestellen kommt aber in jedem Fall in Frage. Sie soll zum „60. Kommunikations-Knoten St.Petersburg“ gehören und wird sehr wahrscheinlich von St. Petersburg aus ferngetastet. Dazu gibt es Bildmaterial von einem wahren Antennenpark auf dem Dach eines Gebäudes am Schlossplatz.

Bildergalerie

Hinweis: Der Betreiber des UTDX-Wikis übernimmt keine Gewähr für die Authentizität von Fotografien abseits von Google Maps, Google Earth oder anderen ähnlichen Portalen. Es ist nicht hinreichend belegbar, dass alle nachfolgenden Abbildungen den tatsächlichen (ehemaligen oder aktuellen) Senderstandort zeigen!

Naro-Fominsk

Berichten auf der Webseite priyom.org zufolge soll das Signal von The Buzzer inzwischen jedoch nicht mehr aus Kerro-Massiv gesendet werden. Ein weiterer Standortwechsel zurück in die Nähe von Moskau scheint wahrscheinlich, ist jedoch bis dato (April 2018 aktuell???) nicht belegt.[7] Da das Gelände in Povarovo definitiv aufgegeben wurde rückt ein anderer Standort, an dem bereits umfangreiche HF-Antennen gesichtet wurden, in den Fokus: Naro-Fominsk.

Aktualität prüfen! --Zahlenhörer (Diskussion) 14:25, 10. Mai 2026 (UTC)

Der Standort bei den Koordinaten 55°19'44.7"N 36°49'10.5"E gilt nach aktuellem Kenntnisstand als Quelle der Sendungen von REA4 (Luftwaffe Moskau) bzw. RIW (Marine Moskau). Es ist aber unwahrscheinlich, dass die russischen Landstreitkräfte, denen der Buzzer bzw. das Monolith-Netzwerk zugeordnet wird, diese große Sendestelle mitnutzen darf. Viel wahrscheinlicher ist eine eher kleine Kommunikationseinrichtung bei Position 55°25'36.0"N 36°42'32.0"E, unmittelbar nördlich von Naro-Fominsk. Zumindest wurde sie auf Google Maps bereits als QTH von UZB-76 gekennzeichnet.

Aktuelle Triangulationen, die diesen Standort belegen, gibt es bis heute (April 2018 aktuell???) nicht. Es sind aber Bemühungen im Gange, vor allem von Kurzwellenamateuren aus Russland, den oder die Standorte weiter einzugrenzen. Die Umsetzung wird sich, wenn es tatsächlich mehrere gleichzeitig aktive Sender (-standorte) gibt, sehr schwierig gestalten.

Aktualität prüfen! --Zahlenhörer (Diskussion) 14:25, 10. Mai 2026 (UTC)

Bildergalerie

Hinweis: Der Betreiber des UTDX-Wikis übernimmt keine Gewähr für die Authentizität von Fotografien abseits von Google Maps, Google Earth oder anderen ähnlichen Portalen. Es ist nicht hinreichend belegbar, dass alle nachfolgenden Abbildungen den tatsächlichen (ehemaligen oder aktuellen) Senderstandort zeigen!

Sendetechnik

Russischer Kurzwellensender Typ MOLNIYA-2, Urheber unbekannt

Für die militärische Kommunikation ist eine große Menge an Infrastruktur notwendig. Sendezentren verfügen oft auch über Schutzbauwerke (Bunker). Wir können davon ausgehen, dass auch The Buzzer von so einer Anlage ausgestrahlt wurde oder wird. In der Vergangenheit wurden in allen sowjetischen Ländern Sendezentren errichtet. Wie diese aufgebaut sind und funktionieren, kann man im Video sehen. (dazu bitte auf den Link klicken)

Am alten Standort bei Povarowo befanden sich vermutlich Sender vom Typ Molniya-2M (PKM-15) und Molniya-3 (PKM-20),[8] sowie Viaz-M2.[9]

Bei den Antennen handelte es sich vermutlich um horizontale Dipole VGDSh (ВГДШ, вибратор горизонтальный диапазонный шунтовой, horizontaler Dipol mit Shunt-Speisung),[10] die in einer Höhe von ca. 20 m über dem Boden angeordnet waren. Diese Antennen sind vergleichbar mit den UGD (УГД) Antennen bei dem Sendezentrum auf dem Gebiet der ehemaligen DDR im Video.

Das Sendezentrum verfügte über weit aus mehr Antennentypen. Es gibt Antennen für kurze und mittlere Entfernungen: VG, VGD, VGDSh sowie UGD und UGDSh (Winkelantennen) mit omnidirektionalem (Rundstrahl-) Diagramm in der horizontalen Ebene. Eine Abstrahlung des Buzzers über die Rhombusantennen RGD (РГД) erscheint unwahrscheinlich, weil diese für den gerichteten Funkverkehr über große Entfernungen vorgesehen sind, der Buzzer aber für näher liegende Gebiete bestimmt ist.

Auf dem Gelände befindet sich mindestens ein Schutzbauwerk. In diesem Bunker waren Sender, zusammen mit der für den Betrieb notwendigen Technik untergebracht. Für die "Installation in versteckten Einrichtungen (Bunker) des Verteidigungsministeriums" wurden auch wassergekühlte Sender eingesetzt. Der „Vyaz-M2USA“ ist die wassergekühlte Version (Produkt "Osina-Vodyanaya") mit zwei GU22A Röhren. Vor den Oberirdischen Aufbauten des Sendezentrums sieht man insgesamt vier Kühlwasserbecken.[11]

Welche Sendetechnik an den neuen Standorten eingesetzt wird, ist unbekannt. Aus technischen Gründen ist aber davon auszugehen, dass dort eine ähnliche Konfiguration existiert wie am alten Standort.

Geschichte

Nachfolgender Satz wurde aus der Klassifizierung hierher verschoben. --Zahlenhörer (Diskussion) 14:25, 10. Mai 2026 (UTC)

Dokumentiert sind Signale von The Buzzer seit 1976.[4] Möglicherweise sendet die Station aber schon seit 1973[12] auf der Kurzwellenfrequenz 4625 kHz (normalerweise Einseitenbandmodulation mit unterdrücktem Träger, aber ab und zu auch in Amplitudenmodulation mit vollem Träger).

Erstes Log

Das erste Log ist dokumentiert auf das Jahr 1976.[13]

66 65 23 45 POYaRAF (ПОЯРАФ) 02 17 45 17

Letztes Log

Der Sender ist nach wie vor täglich ununterbrochen auf Sendung. The Buzzer kann mit jedem handelsüblichen Weltempfänger aufgenommen werden, sofern die Ausbreitungsbedingungen dies zulassen. In Deutschland er besonders in den Abendstunden zu hören, bleibt über Nacht empfangbar und „verschwindet“ um den oder kurz nach dem Sonnenaufgang. Für die Sendungen vom Buzzer, die ohne Träger abgestrahlt werden, ist jedoch mindestens ein Kurzwellenempfänger mit SSB-Schaltung oder BFO-Regelung erforderlich.

Hab einfach mal den ehemaligen Abschnitt Empfang hier reingestellt. Es gibt dazu aber neue Entwicklungen mit der Sendeleistung, die ja seit neuestem nachts gedrosselt wird... --Zahlenhörer (Diskussion) 14:25, 10. Mai 2026 (UTC)

Sendeformat

Channel-Marker

Neu Sortiert. Die Hintergrundgeräusche kommen in die Anomalien --Zahlenhörer (Diskussion) 09:19, 11. Mai 2026 (UTC)

Darstellung des Markers von The Buzzer durch einen Spektralanalysator.

Allen Sendern des Monolith-Netzwerkes ist gemein, dass sie sogenannte Channel Marker verwenden. Hierbei handelt es sich um einen Ton, der regelmäßig wiederholt wird, um die Betriebsbereitschaft der Frequenz zu signalisieren. Der Marker hat somit die Aufgabe, ähnlich eines Freizeichens beim Telefon, zu zeigen, dass der Sender im Moment aktiv ist. Wenn eine Sprachnachricht übertragen wird, wird der Marker in der Regel pausiert.

Zu Beginn der Ausstrahlungen von The Buzzer von 1976 bis 1990 wurde ein wiederholter Piepton von zwei Sekunden Dauer gesendet. Dieser wurde schließlich Anfang des Jahres 1990 in den noch heute hörbaren Summton geändert.[14][15] Am 16. Januar 2003 änderte sich das Signal kurzzeitig zu einem höheren Ton von längerer Dauer (ca. 20 Töne pro Minute).

Zur Zeit sendet The Buzzer seinen charakteristischen kurzen, monotonen Summton aus, der etwa 25 Mal pro Minute wiederholt wird.

Bis 2009 wurde der sich wiederholende Ton eine Minute vor jeder vollen Stunde für 60 Sekunden durch einen durchgehenden Ton wechselnder Höhe ersetzt.[16] Anschließend wurde der wiederholte Ton fortgesetzt. Seit Herbst 2009 hingegen ist dieser durchgehende Ton verschwunden.

Mutmaßlich wird der Summton elektro-mechanisch und nicht elektronisch erzeugt. Mehrere Kurzwellenhörer beobachteten über viele Jahre, dass die Tonhöhe des Summtons variierte. Ihren Beschreibungen nach hatten sie den Eindruck von einem Schwungrad, das an Geschwindigkeit verlieren würde.

Bis heute lassen sich hin und wieder entfernte Gespräche oder andere Hintergrundgeräusche "hinter" dem Summer hören. Diese Hintergrundgeräusche und Gespräche deuten darauf hin, dass kein Playback gesendet wird oder der Signalgeber direkt mit dem Sender verbunden ist. Viel mehr scheint es so, als würde der Summton über ein ständig offenes Mikrofon in den Sender eingespeist. Vergleichsweise häufig wurden Probleme im Audiofilter und im Modulator des jeweils verwendeten Senders beobachtet.

Rufzeichen

Das Rufzeichen (Rufname) des Betreibers von The Buzzer ist vermutlich "Vulkan". Es ist üblich, dass jede Führungsstelle so einen Rufnamen hat. Es ist bekannt, dass in der Sowjetunion beispielsweise Rufnamen wie "Rubin" (Moskau), "Kolibri" (Legnica) oder "Arbalet" (Falkenhagen) für die Führungsstellen verwendet wurden.

Im Sendebetrieb von The Buzzer kommt es hin und wieder zu einer Unterbrechung des Markersignals und es werden Sprachnachrichten gesendet. Hierbei wurden über die Jahre viele verschiedene Empfängerrufzeichen verwendet. Die Rufzeichen UVB76 (УВБ76), МДЖБ ("MDZhB") oder НЖТИ ("NZhTI") sind also nicht die Rufzeichen des Buzzers, sondern jene von den Empfängern der Nachrichten.

Von den ersten dokumentierten Sprachnachrichten bis September 2010 wurden Sprachnachrichten grundsätzlich mit dem Sammelrufzeichen UZB76 (УЗБ76)[4] angekündigt. Dieses Rufzeichen entspricht den Regularien der ITU für eine Station des Landfunkdienstes (vgl. DHJ59 oder DHM91).

Oftmals wurde das ehemalige Rufzeichen irrtümlich als UVB76 (УВБ76) wiedergegeben. Dies beruht auf einer fehlerhaften Aufnahme und in deren Folge der Missdeutung des zweiten Buchstabens, Ze statt Ve, wie nicht näher beschriebene russische Kurzwellenamateure bestätigt haben.[4] Allgemein hat sich aber im westlichen Sprachraum fälschlicherweise UVB76 durchgesetzt.

Am 23. August 2010 erfolgte die letzte dokumentierte Übertragung mit dem Sammelrufzeichen UZB76. Der Inhalt war: "UZB76, UZB76 93 882 NAIMINA 74 14 35 74".

Ab dem 01. September 2010 herrschte eine Zeit lang Stille auf 4625 kHz. Erst am 03. September 2010 war wieder ein Träger zu erkennen, gefolgt von Testsendungen die mehr oder weniger authentisch erschienen. Es wird aber inzwischen davon ausgegangen, dass sich hier Funkpiraten den einen oder anderen Spaß auf der vermeintlich "freien" Frequenz erlaubt haben. Zu hören waren zahlreiche Sprachnachrichten, unterschiedliche Buzzer Sounds, eine musikalische Passage aus "Schwanensee", verschiedene Hintergrundgeräusche wie Schritte, klapperndes Kaffeegeschirr oder Türenknallen, sowie Gespräche in russischer Sprache mit männlichen und weiblichen Stimmen.

Mit der Wiederaufnahme des Funkbetriebs änderte sich das Sammelrufzeichen in MDZhB (phonetisiert Mikhail Dmitri Zhenya Boris)[4], was von vielen Beobachtern der Station mit dessen Verlegung von seinem ursprünglichen Standort nordwestlich von Moskau in die Nähe von St. Petersburg in Bezug gesetzt wird. Am 07. September 2010 um 1643z wurde dieses neue Rufzeichen zum ersten Mal in einer Nachricht aufgenommen: "MDZhB 04979 DRENDOUT 2852 4471 TRENERSKIJ 3752 1321"

Danach kam es jedoch vereinzelt vor, dass die Station andere Rufzeichen für die Empfängeransprache verwendete, diese jedoch nur in wenigen dokumentierten Fällen:

  • Am 14. Februar 2011 wurden die Rufzeichen KZJT LNR4 (КЗЙТ ЛНР4) verwendet.
  • Am 24. Februar 2011 wurden KZJT und MBYShch (КЗЙТ МБЫЩ) gerufen.

Die Kurzzeit-Kennzeichen ähhh Rufzeichen :-) müssen weiter gekürzt werden. Für die allgemeinen Rufzeichen hab ich mal die Tabelle aus der Wikipedia hier reinkopiert. Bitte nochmal prüfen --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)

Weitere sieben bis dahin unbekannte Rufzeichen tauchten zwischen März und Oktober 2011 auf, unter anderem auch OYeUN (ОЕУН). Sie wurden jedoch nach einer bis drei Nachrichten wieder durch ein anderes ersetzt. Von November 2011 bis Mitte März 2012 arbeitete die Station wieder mehrheitlich mit MDZhB. Am 13. März 2012 wurden insgesamt 18 Nachrichten durch Kurzwellenhörer in Europa und Russland aufgenommen. Das bereits im August 2011 verwendete Rufzeichen OYeUN (ОЕУН) wurde für eine dieser Nachrichten wiederholt genutzt, gefolgt von den drei neuen Rufzeichen YB2M (ЬБ2М), HN87 (ХН87) und 2BYP (2БЫП) mit je einer Nachricht.

Damit wurde die These, dass es sich bei diesen vom Buzzer verwendeten Rufzeichen um einzelne Gegenstellen bzw. einen Sammelanruf handelt, gefestigt. Eindeutigster Hinweis war eine einzelne Nachricht mit zwei Empfänger-Rufzeichen.

Grundsätzlich gilt, dass Rufzeichen in der militärischen Kommunikation einer Einheit, einem Gebiet oder einer Funktion zugewiesen sind. Das würde erklären warum die überwiegende Mehrheit der Nachrichten an lediglich ein Rufzeichen gerichtet ist. Somit wäre der Buzzer die Netzleitstelle mit nur gelegentlichem Bedarf eine andere Kommunikationseinrichtung zu kontaktieren.[4]

Hauptrufzeichen von The Buzzer
Rufzeichen verwendet im Zeitraum
UZB-76 (УЗБ-76) 1997 – 7. Sep. 2010
MDZhB (МДЖБ) 7. Sep. 2010 – 28. Dez. 2015
ZhUOZ (ЖУОЗ)[17] 28. Dez. 2015 – 1. März 2019
ANVF (АНВФ) 1. März 2019 – 30. Dez. 2020
NZhTI (НЖТИ) ab 30. Dez. 2020

Sprachnachrichten

Vielleicht könnte man die Sammelrufzeichenwechsel in die entsprechende Sprachnachrichten-Seite einbauen. Die Angabe des ersten Logs ist hier glaube ich besser aufgehoben als im Absatz "Rufzeichen" und "Anomalien" --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)

Siehe auch: Monolith Netzwerk für für weitere Informationen zu den Arten der Sprachnachrichten.

Sprachnachrichten werden heutzutage in der Regel mehrmals die Woche, teilweise auch (mehrmals) täglich übertragen. Übertragene Sprachnachrichten folgen inzwischen nur noch dem im Monolith Netzwerk üblichen Format Monolith; früher wurden auch Nachrichten in den Formaten Uzor und Komanda übertragen.

Trotzdem sind sie im Vergleich mit anderen militärischen Funkstellen weltweit eher selten. Es ist jedoch möglich, dass es Sprachnachrichten gab, die nicht von Hörern registriert wurden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden viele Sendungen nicht aufgenommen, weil die Ausbreitungsbedingungen dies nicht zuließen und ein Empfang des Buzzers unmöglich war.

Die Auswertung zahlreicher Mitschnitte von Sprachnachrichten belegt, dass es verschiedene Sprecher für die Botschaften gibt. Bisweilen ist sogar eine Frauenstimme zu hören gewesen. Nicht selten kommt es vor, dass während einer Sprachnachricht weitere Stimmen im Hintergrund zu hören sind. Das legt nahe, dass die Nachrichten immer „live“ gesendet und nicht vorher aufgezeichnet werden. Es wurden auch Testsendungen aufgezeichnet, bei denen von 0 bis 9 gezählt wurde. Der Buzzing-Ton wurde dabei aber nicht immer unterbrochen, lief entweder mit gleicher Lautstärke weiter oder war im Hintergrund weiterhin hörbar.

Eine Liste vieler Sprachnachrichten von The Buzzer findet man hier.

Anomalien

Es konnten zahlreiche besondere Aussendungen auf der Frequenz 4625,0 kHz von The Buzzer gehört werden, die einen gewissen Seltenheitswert besitzen, da sie nicht zu den sonst üblichen (Sprach-) Aussendungen gezählt werden können.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Frequenz 4625,0 kHz und ihr nähreres Frequenzumfeld öfters von Piraten genutzt wird. Dies ist vermutlich auf den hohen Bekanntheitsgrad der Station zurückzuführen. Viele Musikübertragungen und andere Gespräche können daher auch Werke der Piraten sein, die den Buzzer versuchen zu stören, oder zu "beeinflussen".

Anomalien in der Anfangszeit

  • Vor 1990 war der Kanalmarker ein kurzer, hoher Ton, der etwa alle zwei Sekunden ausgegeben wurde. Im Jahr 1990 wurde der Marker dann zum heute noch hörbaren Signal geändert.

Anomalien in den 1990er-Jahren

  • Die erste aufgezeichnete Anomalie ist vom 21. Juni 1994. Laut dem Portal priyom.org wurde an diesem Tag auf der Frequenz 5310 kHz gesendet. Wenig später im September 1994 konnte häufig beobachtet werden, dass The Buzzer auf der Frequenz 5211 kHz zwischen 1200 und 1800 UTC gesendet hat.
  • Am 6. Mai und 25. Juni 1994 konnte beobachtet werden, wie der Buzzer Frequenzharmonien auf den Frequenzen 9250 (= das Doppelte der Sendefrequenz 4625) und 13875 kHz (= das Dreifache der Sendefrequenz 4625) verwendete. Im Oktober 1999 konnte wieder die Verwendung der zweiten Harmonie beobachtet werden. Diese Aussendung hat ihre Ursache vermutlich in qualitativ schlechten Filtern des Senders. Eine mögliche Erklärung für die Entstehung der mehrfach beobachteten Nebenprodukte könnte ein Fehler im Modulator des Senders sein. Ebenso möglich wäre, dass die Hochfrequenz des Buzzers in andere Sender der gleichen Kommunikationszentrale einstreut, die zur selben Zeit "on air" sind. Diese Nebenprodukte haben eine gewisse Frequenzinstabilität.

Anomalien in den 2000er Jahren

  • Am 25. Dezember 2000 kam es um 0850 UTC zu einem kurzzeitigen Abbruch des Markers. Stattdessen war ein 1 kHz-Ton und 0.1 Sekunden einer weiblichen Stimme zu hören. Das Portal priyom.org vermutet, dass vielleicht versehentlich ein Mikrofon aktiviert wurde, das anschließend wieder deaktiviert wurde. Um 0900 UTC kehrte man zum normalen Marker zurück.
  • Am 16. März 2001 konnte beobachtet werden, dass zwischen den einzelnen Markertönen mit unterdrücktem Träger moduliert wurde (Dynamic Carrier Suppression). Einige Hörer glaubten daher, dass drei Sender im Betrieb waren, einer für das Hauptsignal, ein Reservesender und einer für DCS.
  • Am 3. November 2001 brach die Sendung immer wieder ab. Zwischen 1040 und 1120 UTC konnte dies besonders häufig beobachtet werden: Es kam zu Abbrüchen, Hintergrundgeräuschen und plötzlichen 1 kHz-Trägern und Tönen. Außerdem konnte folgendes Gespräch gehört werden:[18]
„Я — 143. Не получаю генератор.“ (dt.: „Hier Einhundertdreiundvierzig! Ich empfange den Generator nicht.“) —
„Идёт такая работа от аппаратной.“ (dt.: „Es wird zur Zeit im Betriebsraum gearbeitet“)
Die Erwähnung der Zahl 143 könnte auf den 43. Funkkreis hindeuten. Auf jeden Fall bildet dieses Gespräch eine Unterhaltung der Sendetechniker über eine mutmaßliche Störung des Sendebetriebs.
  • Seit dem 5. Juli 2002 ist nun regelmäßig zwischen 0700 und 0750 UTC, während die Senderwartung durchgeführt wird und der Ersatzsender in Betrieb ist, die zweite (9250 kHz) und dritte (13875 kHz) Harmonie zu hören.
  • Am 3. Dezember 2002 kam es während der morgendlichen Wartungspause zwischen 0700 und 0750 UTC im Signal der Ersatzantenne zu einer Pause im Signal. Anschließend folgte ein 1 kHz-Ton und ein Mikrofontest "Allo, allo".
  • Am 06. Dezember 2002 wurde um 0403 UTC die erste Sprachnachricht, mit mehr als nur einem Wort ausgestrahlt: UZB-76 UZB-76 28 138 KARIAMA 77 56 01 51 AGGRADACIYa 05 51 55 97 GLAShATEL' 76 78 55 08. Verschiebe in Sprachnachrichten! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Am 16. Januar 2003 konnte eine Veränderung im Markersignal beobachtet werden. Der Ton dauerte nun 1,25 Sekunden, die Pause dazwischen war 1,45 Sekunden und insgesamt war das Signal ein wenig höher als zuvor. Diese Änderung währte aber nur kurz, ein wenig später kehrte man zum ursprünglichen Marker zurück.

Anomalien von 2010 - 2014

  • Am 7. Juni 2010 brach die Sendung ab.[19] Nach einer kurzen Stille wurde der Marker verändert ("langsameres" Summen). Die Gründe sind unklar, auch wenn es Gerüchte gibt, dass es vor dem Abbruch eine weitere Sprachnachricht gab. Belegt ist dies jedoch nicht. Am 8. Juni 2010 ging der Sendebetrieb weiter. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde der Markerton des Senders erneut verändert. Er wurde tiefer und klingt nun mehr wie ein entferntes Nebelhorn. Ob dies beabsichtigt oder eine Fehlfunktion ist, ist unklar.
  • In der Nacht vom 01. auf den 02. September 2010 wurde der Brummton abgestellt und stattdessen ein Auszug aus dem Ballett Schwanensee von Pjotr Iljitsch Tschaikowski gespielt.[20] Bis zum 03. September 2010 schwieg die Station. Als der Sendebetrieb wieder aufgenommen wurde, wurde das Musikstück erneut gespielt.[21] Zu hören waren auch zahlreiche Sprachnachrichten, unterschiedliche Buzzer Sounds, verschiedene Hintergrundgeräusche wie Schritte, klapperndes Kaffeegeschirr oder Türenknallen, sowie Gespräche in russischer Sprache mit männlichen und weiblichen Stimmen. In dieser Zeit fand der vermutliche Standortwechsel statt, bei dem auch das neue Sammelrufzeichen eingeführt wurde. Inzwischen ist davon auszugehen, dass diese Übertragungen das Werk von Funkpiraten sind. Wahrscheinlich stammte sie nicht vom Buzzer selbst.Pirat, würde ich aber drinlassen, weil es sehr bekannt ist und auch in div. Medien erwähnt wird. Es muss aber deutlich gemacht werden, dass es nur ein Pirat ist.! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Am 2. September 2010 wurde gehört, wie jemand im Hintergrund sagte: „Sie sollten funktionieren, sind aber schwach.“[22] Dies ist auch wieder wahrscheinlich eine Aussage eines Sendetechnikers bezüglich der verwendeten Technik.
  • Am 12. Oktober 2010 wurde gegen 1336z eine Sprachnachricht aufgezeichnet. Das Besondere an dieser Aufnahme ist, dass der Buzzer-Ton stottert, die Stimme jedoch nicht.
  • Im Oktober und Anfang November 2010 gab es eine Zeit lang Probleme im Audiozweig des Buzzers: Es war ein starkes Netzbrummen zu hören. Dieses setzte mit Unterbrechung für eine Nachricht zusammen mit dem Buzzer-Ton aus.
  • Besonders ungewöhnlich ist die Übertragung eines Telefonats am 11. November 2010 um 1400z. Dabei wurde der normale Sendebetrieb für über eine halbe Stunde ausgesetzt.
  • In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2013 war die Aussendung gestört. Das Signal war stark verzerrt und es wurden zwischen den Tonaussendungen Störgeräusche (splatter) mitübertragen. Dies ist vermutlich auf einen Defekt am verwendeten Sender selbst zurückzuführen. Am frühen Vormittag des darauffolgenden 22. Dezember verstummte der Buzzer bis etwa 13:20 UTC komplett, vermutlich, um das Problem zu beheben. Die selben Tonprobleme traten auch im Januar 2014 auf (vgl. Aufnahme vom 04.02.2014). Vermutlicher Urheber für diese Anomalie ist eine möglicherweise im Sender eingebaute - defekte - automatische Eingangsregulierung, die in jeder Pause die Verstärkung erhöht.
  • Am 04. Februar 2014 und den folgenden Tagen wurden Schwankungen in der Tonhöhe des Brummtons registriert. Hierauf basieren die Rückschlüsse, dass der Summton elektromechanisch, mit einer rotierenden Scheibe, erzeugt wird, die in diesem Fall nicht mit gleichbleibender Geschwindigkeit arbeitet. Dafür spricht auch eine weitere Aufnahme vom 13.12.2013 2050z, in der die Tonhöhe innerhalb kurzer Zeit stark schwankt.
  • Am 12.02.2014 wurde eine Art Anruf einer weiblichen Stimme gehört. Die Zeitangabe dazu ist 12:40 Uhr, wobei nicht bekannt ist ob es sich um UTC handelt. Während des Gespräches wurde der wiederholte Buzzer-Ton nicht unterbrochen. Der Inhalt kann wie folgt übersetzt werden:

"Ale, Ale, ein (an) Vulkan? Ale, Ale, Ale, ein (an) Vulkan? ... Ale ... nicht hören können ... Ja, ich weiß nicht, was es ist nur so, dass ... Herr, wo sind ... Und wer heute hier? ... Nun, wir haben alle gehört ... Ich weiß nicht ... Klar. Ale, und was zu tun? Wieder einmal, sie zu nennen? ... Ich weiß nicht ... Also, Maria, und was ist der Kanal in Vulkanovski? ... 31. Februar 10. April ... Oh, gerade jetzt, hing ein Moment, okay? Wieder das ist, was, 31 was? ... 31. Februar 10. April ... 10. April? Gerade jetzt werde ich schreiben ... Ale Ale Ale ... Hey, du siehst ... Bitte Ich werde sie selbst anrufen. Und am Kanal schauen"


Aufnahme 1

Aufnahme 2

Dieses Gespräch wurde von verschiedenen Standorten empfangen, wobei die Lautstärke von Stimme und Buzzer in einem unterschiedlichen Verhältnis waren. Daraus lässt sich schließen, dass es sich um mindestens zwei getrennte Senderstandorte handelt. Im Rahmen dieses Gesprächs sieht man auch das eigentliche Rufzeichen des Buzzers, Vulkan! Das bedeutet, dass in diesem Gespräch vermutlich die Sendebetreiber des Buzzers gerufen wurden.

Anomalien von 2015 - 2019

  • Eine mögliche Nacht- oder Alternativfrequenz [23] (3216,0 kHz) wurde bislang nur im Zeitraum vom 19. Februar 2015 bis ca 24. oder 27. Februar 2015 beobachtet. Gesendet wurde in J3E-U, also im oberen Seitenband ohne Träger. Ob Sprachnachrichten gehört wurden ist unbekannt.
  • Am Abend des 24. September 2015 fiel der Marker für einige Zeit aus, der Träger wurde jedoch weiterhin gesendet. Möglicherweise nutzten Funkpiraten diesen Moment und sendeten eine typisch amerikanische Melodie wie sie von den sogenannten "ice cream trucks" bekannt ist. Später wurde der Titel „Zhuravli“, was so viel wie Kraniche bedeutet, gesendet. Das Musikstück hat verschiedene Versionen, im vorliegenden Fall ist es von Mark Bernes aus dem Jahre 1969. Der Ursprung des Liedes geht auf den Poeten Rasul Gamzatov zurück, der dieses Lied über den Zweiten Weltkrieg bei einem Besuch in Hiroshima schrieb. Die fliegenden weißen Kraniche werden mit toten Soldaten assoziiert. Ob die Sendung des Liedes vom Buzzer selbst stammt ist ungewiss, die Aktivität eines, möglicherweise politisch motivierten, Schwarzfunkers scheint aber wahrscheinlicher.Pirat, evtl. streichen! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Seit etwa dem 15. Oktober 2015 gibt es eine neue Tagesfrequenz auf 6998 kHz. Sprachnachrichten wurden gehört, die Sendungen wurden parallel zur 4625 kHz ausgestrahlt.
  • Am 25. Juli 2016 kam es zu einem Ausfall des Buzzers. Gegen 23:05 UTC "brach" das Signal ab, verstummte für etwa drei Minuten und setzte dann wieder ein. Allerdings war der Marker leicht verändert (kürzerer Abstand zwischen den Brummtönen).[24]
  • Im Sommer 2017 wurde die "Tagfrequenz" das letzte Mal geloggt.
  • Im September 2017 stellten UDXF-User fest, dass M32, M32a, M32b und M32c, teils nach dem Buzzer, teils (als Hintergrundgeräusch in den Sprachnachrichten, aber auch seperat) parallel zum Buzzer, Nachrichten senden. Dies bedeutet, dass der Buzzer vielleicht für alle Russischen Teilstreitkräfte eine Bedeutung haben könnte!
  • Am 13. Februar 2018 war den ganzen Tag kein Marker zu hören. Stattdessen wurden diese Nachrichten folgenden Formates gesendet:
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	88596	VYeKSHA 1760 8868/ ВЕКША 1760 8868
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	85348	GNYeTOHYeFT 6191 3430/ ГНЕТОХЕФТ 6191 3430
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	71649	ZNAChYoK 1669 4535/ ЗНАЧЁК 1659 4535
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	93819	ZOTOPAPA 6479 2375/ ЗОТОПАПА 6479 2375
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	97023	ZDAN'Ye 8326 9314/ ЗДАНЬЕ 8326 9314
701st Razhka Paramonov /701-й Рожка Парамонов	24289	GRIMMYeR 6204 5060/ ГРИММЕР 6204 5060Verschiebe in Sprachnachrichten! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Am 04. Februar 2019 war gegen 08:06 UTC ein Telefonklingeln im Hintergrund zu hören.
  • Am 07. Februar 2019 übertrugen gegen 05:53 UTC wahrscheinlich Piraten vier Nachrichten.Pirat -> streichen! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Am 09. Februar 2019 war gegen 09:49 UTC der Marker von Goose zeitgleich zum Buzzer zu hören.
  • Am 07. Juni 2019 setzte gegen 06:45 UTC der Marker komplett aus.
  • Am 1. März 2019 wurde das neue Rufzeichen ANVF zum ersten Mal verwendet.Verschiebe in Sprachnachrichten! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Am 17. Juni 2019 setzte gegen 20:03 UTC der Marker für kurze Zeit aus und wurde durch ein anderes Geräusch kurzzeitig unterbrochen.
  • Am 26. Juni 2019 setzte gegen 14:30 UTC der Marker komplett aus.

Anomalien von 2020 - 2024

  • Am 02. Januar 2020 war gegen 23:32 UTC ein Geräusch zu hören, das einem Dieselgenerator ähnelt.
  • Am 07. Januar 2020 wurde gegen 21:24 UTC zwischen den Buzzingtönen ein Stöhngeräusch übertragen.
  • Am 16. Januar 2020 kam es zwischen 15:02 und 15:22 UTC zu einem Aussetzen des Markers. Dabei waren Stimmen von Technikern zu hören.
  • Ab dem 30. Dezember 2020 wurde das neue Rufzeichen NZhTI zum ersten Mal verwendet.
  • Im Jahr 2021 wurde teilweise beobachtet, dass ein vermutlich technischer Defekt einen „Doppelklangeffekt“ bewirkte.
  • Durch den Überfall Russlands auf die Ukraine kommt es auf der Frequenz 4625,0 kHz und daneben vermehrt zu mehreren Jamming-Versuchen. Neben Wasserfallbildern mit propagandistischen Inhalten kommen auch Melodieschleifen zum Einsatz. So war im September 2022 die Melodie der Computerspiele "Pacman" und "Super Mario Bros." zu hören. Auch andere Lieder propagandistischen Inhaltes sind zu hören gewesen.Zwar auch Pirat, lass ich aber drin, weil deutliche Zunahme ersichtlich (mehr als Früher)! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Im September 2022 tauchte auf der Frequenz 4618,0 kHz ein zweiter Buzzer auf, der weniger Feldstärke aufwies und auch asynchrone Töne aussendete. Der Ursprung dieses zweiten Buzzers ist unbekannt. Man geht davon aus, dass es sich hierbei um ein Signal von Piraten gehandelt haben muss.Streichen, Pirat! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)
  • Ab dem 12. Dezember 2022 konnten Unregelmäßigkeiten bei der Tonerzeugung beobachtet werden. Es kam jeweils vor dem Buzzer-Ton ein Rauschen dazu, das zu Beginn des Tons, zu einer Verzerrung führte.
  • Im Februar 2024 konnte man deutlich hören, dass der Ton des Buzzer weiterhin elektromechanisch erzeugt wird. Es kam wieder zu Problemen bei der Tonerzeugung des Markers. Hörbar war dies durch das Langsamerwerden der Drehzahl.
  • Am 21. Februar 2024 konnte beobachtet werden, wie der Buzzer-Marker durch ein stärkeres USB-Signal überlagert wurde, gegen 1825z wurde der Marker deshalb auch kurz unterbrochen und es wurden Töne übertragen.
  • Am 4. Mai 2024 kam es zu einem seltsamen Ereignis. Um 1838z besetzte ein russischsprachiger Funkpirat die Frequenz und versuchte den Betreiber der Sendungen vom Buzzer zu kontaktieren, während der Buzzer momentan kein Signal sendete. Der Pirat stellte dem Sender mehrere Fragen, die der Betreiber dann "beantwortete":

Pirat: А можно шутку рассказать? ... Один «ррр» (звонок) – «да», два – «нет». (Deutsch: Darf ich dir einen Witz erzählen? Ein "rrr" (Buzz) heißt "Ja!", zwei heißen "Nein!".)

Buzzer: Zwei deutliche Brummtöne, also "Nein"

Pirat: Да за что?? ... А музыку включить можно? (Deutsch: Aber warum nicht? Darf ich dafür vielleicht ein wenig Musik senden?)

Buzzer: Zwei deutliche Brummtöne, also "Nein"

Pirat: Почему!? ... А за такие вопросы вам ничего не будет? (Deutsch: Aber warum!? Bekommst du Probleme, wenn du meine Fragen beantwortest?)

Buzzer: startet normales Signal

Pirat: Да блин! (Deutsch: Was solls...)

ein Video von diesem Vorfall auf Youtube
  • Ein weiterer Vorfall ereignete sich einen Tag vor dem obigen Ereignis. Ein unbekannter Pirat – möglicherweise derselbe – versuchte, den Buzzer einer Störung zu unterziehen, was den Dienstbetreiber dazu veranlasste, sich sofort zu revanchieren und vorbeugende Maßnahmen gegen den Signaleinfall zu ergreifen. Die Bediener vom Buzzer sendeten daraufhin drei MS-5-Bursts, wobei einer über, einer darunter und der andere in der Mitte auf der Frequenz 4625 kHz, zusammen mit CIS-12-Signalen mehrfach wiederholt, was im Wasserfalldiagramm eine sehr dichte Ansicht erzeugte. Dies dauerte etwa eine halbe Stunde, bis die Betreiber ihre Taktik einstellten, nachdem der Pirat seine Störungen eingestellt hat und der Buzzer reaktiviert wurde.[25]
  • Im Juni 2024 stellten Benutzer des Forums UTDX.de fest, dass es im Laufe des Tages zu Signalstärkeänderungen kommt. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Sendeleistung tagsüber verstärkt wird um das ganze Empfangsgebiet abdecken zu können, nachts aber wegen fehlender D-Schicht diese Verstärkung nicht mehr notwendig ist. Am 28. November 2024 konnte eine solche "Umschaltung" beobachtet werden. Zunächst war der Marker in starker Signalstärke zu hören, dann waren zwei Markersignale übereinander zu hören, und dann nur noch der Marker mit geringerer Signalstärke. Der Zweck dieser "Umschaltung" ist unbekannt. Ebenso ist unbekannt, ob zwischen zwei verschiedenen Sendeanlagen gewechselt wird.

Die beiden Ereignisse lass ich drin, weil die so spektakulär sind, dass ich sie ungern streichen würde :-) ! --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)

  • Am 12. Juni 2024, um 1836z stoppte der Marker, und es war ein brummendes Geräusch zu hören. Das Brummen hielt teilweise länger an, danach war wieder normal der Marker zu hören.

Anomalien von 2025 - 2029

  • Am 26. Juli 2025 wurde das Signal abends mehrmals unterbrochen und dann in Dauerschleife ein Morsebuchstabe ausgestrahlt. Zu hören waren ab 2025z "U", ab 2129z "D" und ab 2225z "S".
  • Am 10. August 2025 wurde die Sendung um 2159z plötzlich unterbrochen. Am nächsten Tag ist die Station dann wieder im Laufe des Vormittags aufgetaucht.
  • Laut einem Bericht von Enigma 2000 im Newsletter 151 wurde am 11. Oktober um 1954z die Tonhöhe des Buzzers plötzlich tiefer und verschwand danach. Nach einer kurzen Stille wurde für ca. 10 Minuten Musik gespielt. Hiernach war eine Männerstimme zu hören, ehe wieder eine Stille einkehrte. Um 2024z folgte dann eine Digitale Übertragung. Der Marker kehrte um 2030z wieder zurück, aber deutlich schwächer und mit weniger Sendeleistung. Die Musik setzte sich fort, woraus man schließen kann, dass zumindest die Musik von Radiopiraten stammte.
  • Am 25. November 2025 wurde die bisher meisten Nachrichten an einem Tag in der Geschichte von Y01 gesendet. Dies waren 24 Nachrichten mit 30 Wörtern.
  • ... to be continued ...

Rezeption in den Medien

"FanArt"-Logo von UVB-76, das in vielen Foren, Blogs und Newsgroups zum Thema Buzzer zu finden ist (Urheber unbekannt)

Im Internet kursieren viele Spekulationen und Gerüchte über The Buzzer. Mehrheitlich hat sich auch hier der Name UVB76 als Bezeichnung eingebürgert, was eindeutig ein Folgefehler in der Berichterstattung ist. Darüber hinaus taucht The Buzzer als "UVB76" bzw. "UVB-76" immer wieder in Presse-, Blog- und weiteren Medienberichten auf. Meist handelt es sich dabei lediglich um Zusammenfassungen von Erkenntnissen, die bereits seit längerem bei PRIYOM.ORG oder NUMBERS & ODDITIES hinterlegt sind. Dazu wird mehr und mehr das Clientel der Verschwörungstheoretiker bedient, indem bei neueren Berichten die inzwischen belegten Fakten einfach weggelassen werden und nur über die bisherigen (und zum Teil überholten) Spekulationen berichtet wird.

Siehe auch

Weblinks

Über die Weblinks muss ich mal drübergehen, da sind einige nicht mehr abrufbar und müssen im Webarchiv gesucht werden --Zahlenhörer (Diskussion) 10:07, 13. Mai 2026 (UTC)

Einzelnachweise

  1. Fotoquelle: NVA-FORUM, abgerufen am 24.03.2018
  2. Dank an OM Wolf aus dem Forum für die Übersetzung!
  3. http://elpub.wdcb.ru/journals/rjes/v10/2007ES000227/2007ES000227.pdf PDF-Version über das Borok-Observatorium, mit dem Hinweis auf die „Trägerfrequenz“ 4.625 MHz auf Seite 6
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 "The Buzzer Primer" auf www.numbersoddities.nl (PDF)
  5. Shortwave Radio World: The Russian Military Radio Network - from Squeaky Wheel to Pip, veröffentlicht am 13.12.2013, abgerufen am 12.03.2018
  6. Ein Degen 1103 mit eingeklappter Antenne empfängt den Buzzer in Kerro-Massiv sehr laut
  7. „Buzzer“-Seite bei priyom.org
  8. Informationen um die Sender Molniya
  9. Informationen zum Sender Viaz-M2
  10. Informationen zur Antenne VGDSh
  11. Informationen um die Sender Osina Vyaz-M2USB und M2USA
  12. http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/UVB-76 Erwähnung des Sendebeginns 1973
  13. https://www.youtube.com/watch?v=wZgmJdqVRAk
  14. http://www.radioscanner.ru/forum/index.php?action=vthread&topic=12415&forum=3&page=2
  15. Ary Boender: Numbers & Oddities: Column 1. http://www.cvni.net/radio/nsnl/nsnl000/nsnl0a.html
  16. Aufnahme aus den späten 90er Jahren
  17. "Buzzer Logs Dezember 2015" auf priyom.org
  18. http://www.cvni.net/radio/e2k/e2k008/e2k08odd.html
  19. http://tech.slashdot.org/story/10/06/06/032235/Mysterious-Radio-Station-UVB-76-Goes-Offline
  20. Musikstück
  21. Aufnahme vom 2. September 2010. http://uvb-76.blogspot.com/2010/09/uvb-76-playing-music.html
  22. Aufnahme des Satzes
  23. | Die Nachtfrequenz des Buzzers
  24. Video bei YouTube, hochgeladen von Nutzer "SteamWulf" abgerufen am 10.03.2018
  25. Buzzer auf der Englischsprachigen Wikipedia

Quellennachweise


Wikipedia.jpg
Quelle: Wikipedia!


Der Artikel Y01 ist in ähnlicher Form auch bei WikipediaW unter https://de.wikipedia.org/wiki/UVB-76 zu finden.